Tag 168 auf der 👉 YOLO – Heute verkaufen wir uns nicht unter Wert 🍄
Tag 168 auf der 👉 YOLO – Heute verkaufen wir uns nicht unter Wert 🍄
Eine spiegelglatte Nacht auf dem Menowsee, Sonne am Morgen und dann zehn Kilometer durch den Wald. Eigentlich ein ganz normaler YOLO-Tag – wäre da nicht Birgits neue Pilzstrategie: Heute nehmen wir nur Steinpilze! Ich bemühe mich. Wirklich. Aber an ein paar Maronen und Birkenpilzen einfach vorbeizulaufen, ist dann doch etwas viel verlangt. 😄 Am Ende liegt unsere Ausbeute auf der Backskiste und ein Pilzrisotto beendet einen dieser Tage, an die wir uns noch lange erinnern werden.
⚓ Key Facts
⚓ Tag 168: Menowsee / Steinförde
⚓ Tage: 168 / 170
⚓ Noch 2 volle Tage bis zum Auskranen 🥲
⚓ Törn bisher: 81 Ziele 🛥️
⚓ Kilometer gesamt: 1.313 km 🌊
⚓ Fahrzeit gesamt: 186 Std. 38 Min. ⏱️
⚓ Schleusen gesamt: 54 ⚓
⚓ Brücken gesamt: 10 🌉
⚓ Hafentage bisher: 62 – 36,9 % der Reisetage 🏡⚓
🥾 Waldrunde: rund 10 km
🍄 Pilzstrategie: „Heute verkaufen wir uns nicht unter Wert!“
🍚 Bordküche: Risotto mit unseren eigenen Pilzen
⚓ Übernachtung: weiter vor Anker auf dem Menowsee
🌊 Eine Nacht, als hätte jemand den See ausgeschaltet
Was für eine ruhige Nacht.
Keine einzige Welle.
Nichts, was an den Rumpf klatscht.
Nichts, was die YOLO auch nur ein bisschen bewegt.
Der Menowsee liegt vollkommen still da.
So ruhig kann eine Nacht vor Anker sein.
Um 7:00 Uhr beginnt trotzdem unser inzwischen bestens eingespieltes Programm.
Aufstehen.
Bialetti.
Kaffee.
Und so weiter. ☕😄
Ein Blick nach draußen zeigt:
Heute wird wieder ein richtig schöner Tag. ☀️
Und damit steht unser Programm eigentlich schon fest.
Heute wird gelaufen.
🛶 RubberYolo statt YOLO
Die YOLO darf heute ihren Ankerplatz behalten.
Wir machen die RubberYolo fertig und fahren hinüber zum Steg.
Festmachen.
Aussteigen.
Und los.
Zunächst geht es ein Stück an der Straße entlang, bevor wir schließlich in den Wald abbiegen.
Nach wenigen Metern passiert natürlich das, was inzwischen fast zwangsläufig passiert, sobald wir durch einen Wald laufen:
Die ersten Pilze stehen da. 🍄
Ich sehe sie.
Mein Sammelinstinkt ist sofort geweckt.
Doch dann kommt Birgit.
🍄 „Heute verkaufen wir uns nicht unter Wert!“
Birgit schaut auf die Pilze.
Dann auf mich.
Und verkündet:
"Lass sie stehen. Wir nehmen nur Steinpilze mit!“
Aha.
Nur Steinpilze.
Ich schaue noch einmal auf den Pilz.
Der Pilz schaut vermutlich zurück.
Das fällt mir echt schwer. 😂
Aber gut.
Wenn das heute die Regeln sind …
Weiter.
🌳 Und dann kommt das Eichenwäldchen
Wir laufen tiefer in den Wald hinein.
Und irgendwann erreichen wir ein kleines Eichenwäldchen.
Jetzt wird es interessant.
Da steht einer.
Steinpilz. 🍄
Ein Stück weiter der nächste.
Und noch einer.
Plötzlich geht es Schlag auf Schlag.
Pilz für Pilz wandert in den Beutel.
Na also.
Birgits Strategie scheint tatsächlich aufzugehen.
Nur eine Kleinigkeit muss ich gestehen.
So ganz halte ich mich nicht an die neue Qualitätsvorgabe.
Denn unterwegs stehen da auch noch ein paar schöne Maronen und Birkenpilze.
Einfach stehen lassen?
Das bringe ich nicht übers Herz.
Also wandern die ganz unauffällig ebenfalls in den Beutel.
Heimlich natürlich. 😂
Ich hoffe nur, Birgit liest den Blog heute nicht.
🥾 Zehn Kilometer durch den Wald
Wir laufen weiter.
Am Ende werden es ungefähr zehn Kilometer.
Waldwege.
Sonne zwischen den Bäumen.
Pilze suchen.
Immer wieder stehen bleiben.
Schauen.
Weiterlaufen.
Einfach ein wunderschöner Herbsttag.
Irgendwann kommen wir bei der Ortschaft Zwiebelfeld aus dem Wald.
Vor uns liegt eine große Wiese.
Also einmal quer darüber.
Auf der anderen Seite finden wir einen Weg, der uns wieder zurück Richtung Steinförde führt.
Langsam schließt sich unsere Runde.
Und irgendwann erreichen wir wieder die Badestelle am See.
Dort wartet unsere RubberYolo.
🛶 Zurück zu unserem schwimmenden Zuhause
Wir steigen ein und fahren hinaus zur YOLO.
Sie liegt noch genauso ruhig vor Anker, wie wir sie verlassen haben.
Zurück an Bord kommt erst einmal die Ernte auf die Backskiste.
Anschließend beginnt die weniger romantische Seite des Pilzesammelns:
Putzen. Säubern. Kontrollieren.
Aber wenn man weiß, was daraus gleich entsteht, macht sogar das Spaß.
🍚 Vom Eichenwald direkt ins Risotto
Heute wird nicht lange überlegt.
Wir kochen Risotto.
Unsere selbst gesammelten Pilze kommen hinein.
Ein Essen, bei dem der Weg vom Wald bis auf den Teller kaum kürzer sein könnte.
Draußen liegt der Menowsee.
Die YOLO vor Anker.
Wir sind rund zehn Kilometer durch den Wald gelaufen.
Und jetzt sitzen wir an Bord und essen unsere eigene Pilzausbeute.
Mehr YOLO geht eigentlich kaum. ❤️⚓🍄
🥲 Morgen wird die RubberYolo eingepackt
Langsam geht dieser schöne Tag zu Ende.
Und morgen steht etwas auf dem Programm, das endgültig zeigt, wie weit diese Saison inzwischen fortgeschritten ist.
Unsere RubberYolo wird sauber gemacht.
Ordentlich waschen.
Trocknen lassen.
Und wenn sie wirklich schön trocken ist:
Einpacken und verstauen.
Für die nächste Saison.
Allein dieser Satz fühlt sich merkwürdig an.
Die RubberYolo hat uns in den vergangenen Monaten zu Badestellen, in Buchten, an Ufer, zum Einkaufen, zum Fischbötchen und natürlich immer wieder zu unseren Pilzwäldern gebracht.
Morgen geht sie schlafen.
⚓ Aber noch ist nicht Schluss
Und danach?
Vielleicht verlegen wir die YOLO noch ein Stück Richtung Ellbogensee.
Mal sehen.
Denn eines gilt auch an Tag 168:
Wir sind noch nicht fertig.
Noch liegen wir vor Anker.
Noch ist Wasser unter dem Kiel.
Noch schlafen wir auf der YOLO.
Und noch haben wir zwei volle Tage.
Die nehmen wir auch mit. ❤️⚓
Poetische Fußnote
Der Menowsee still, kein Wellenschlag sacht,
so ruhig hat selten eine Ankerplatz Nacht.
Im Eichenwald Steinpilze, einer nach dem andern,
zehn Kilometer Glück beim gemeinsamen Wandern. 🍄❤️
Die RubberYolo darf morgen langsam schlafen geh’n,
bis wir uns im nächsten Jahr auf dem Wasser wiederseh’n.
Doch noch liegt die YOLO draußen, der Anker hält sie frei –
👉 noch zwei Tage Wasser. Und die sind noch lange nicht vorbei. ⚓❤️
😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – die Idee der poetischen Fußnote reist natürlich bis zum letzten Tag mit.*
Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!
Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓
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* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.
"you only live once"











Moin Ihr Lieben, gerade Wartezeit an der Schleuse Wusterwitz. Was für ein Traumtag gestern und die Wanderung am Menowsee, traumhaft! Genießt Euer Finale und wir sind voller Vorfreude auf den 15.10. LG von der Silencio
AntwortenLöschenOrtszeit 09:25, keine Ahnung, wo der merkwürdige Zeitstempel herkommt 😉
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