Tag 167 auf der 👉 YOLO – Abschied von der WiBo, Kibbelinge, Schleusenpech und ein Termin mit der Destiny

Tag 167 auf der 👉 YOLO – Abschied von der WiBo, Kibbelinge, Schleusenpech und ein Termin mit der Destiny

Ein sonniger Morgen in Himmelpfort, ein Abschied, der gleichzeitig Lust auf neue Reisen macht, ein kurzer Ankerstopp fürs Fischbötchen, Schleusenpech in Steinhavel und schließlich der Anker im Möllensee. Und dann wird es am Nachmittag noch einmal spannend: Frank und Andrea von der Destiny beantworten unsere Fragen – und plötzlich steht ein Besichtigungstermin in den Niederlanden im Kalender. Vielleicht beginnt eine neue Reise ja manchmal schon, während die alte noch gar nicht zu Ende ist. ⚓❤️

⚓ Key Facts

⚓ Tag 167: Himmelpfort → Fürstenberg → Steinhavel → Menowsee
⚓ Tage: 167 / 170
⚓ Noch 3 Tage bis zum Auskranen 🥲
⚓ Törn bisher: 81 Ziele 🛥️
⚓ Kilometer gesamt: 1.313 km 🌊
⚓ Fahrzeit gesamt: 186 Std. 38 Min. ⏱️
⚓ Schleusen gesamt: 54 ⚓
⚓ Brücken gesamt: 10 🌉
⚓ Hafentage bisher: 62 – 37,1 % der Reisetage 🏡⚓
⚓ Heute: +6 km • +1 Std. 02 Min. • +1 Schleuse
❤️ Abschied: Sabine & Winfried mit der WiBo
🐟 Zwischenstopp: Kibbelinge mit Pommes Rot-Weiß am Fischbötchen
🍄 Bordküche: Unser Pilzfund von gestern
🛥️ Bootssuche: Telefonat mit Frank & Andrea von der Destiny
🇳🇱 Termin: 18. Oktober – Besichtigung in den Niederlanden

☕ Heute macht Birgit den Kaffee

Früh raus.

Und schon der erste Blick nach draußen sagt:

Das wird ein schöner Tag. ☀️


Heute übernimmt Birgit wieder die Bialetti, während ich mich an den Blog setze.

Wir trinken unseren Kaffee und machen uns ganz langsam fertig.

Keine Hektik.

Auf der WiBo neben uns rührt sich ohnehin noch nichts.

Bevor wir ablegen können, brauchen wir allerdings noch Wasser.

Nur:

Der Wasserschlauch ist zu kurz.

Na gut.

Dann kommt eben die klassische Variante.

Wir treideln die YOLO ein paar Meter am Steg nach vorne, bis der Schlauch reicht.

Geht doch. 😄⚓

Danach befreie ich das Deck vom Morgentau.

Die Sonne steht inzwischen schön über dem Hafen und unsere YOLO glänzt.

So darf sie aussehen. ❤️

🗺️ Geschichten, die Lust auf mehr machen

Während ich mich um die YOLO kümmere, sitzen Birgit und Sabine auf der Bank im Hafen direkt vor unseren Booten.


Irgendwann sitzen und stehen wir zusammen und unterhalten uns über das Thema, über das man mit Bootsfahrern wahrscheinlich stundenlang reden kann:

Reisen auf dem Wasser.

Sabine erzählt, wo sie mit Winfried und der WiBo schon überall unterwegs gewesen sind.

Die kleine und die große Sauerkrauttour.

Frankreich.

Bis hinunter nach Bordeaux.

Und das alles mit ihrer WiBo.

Wir hören gespannt zu.



Und dann bekommen wir von Sabine auch noch einiges an Material geschenkt:

Karten, einen DuMont-Atlas über den Rhein zwischen Köln und Mainz und eine Übersicht von Frankreich.




Danke euch! ❤️

Das ist allerdings gefährliches Material.

Denn während man darin blättert, entstehen ziemlich schnell neue Ideen.


Und irgendwie macht das gerade richtig Lust auf etwas Neues.

Etwas Längeres.

Etwas, bei dem man morgens noch nicht weiß, wo man Wochen später sein wird.

Aber das ist Zukunft.

Erst einmal liegt noch unsere YOLO vor uns.

❤️ Zwei Boote – zwei Richtungen

Dann kommt der Moment der Verabschiedung.

Unsere Wege trennen sich.




Sabine und Winfried fahren mit der WiBo die Havel hinunter Richtung Hennigsdorf und damit ihrem Saisonende entgegen und zurück zum



Wir fahren mit der YOLO wieder die Havel hinauf.


Es waren jedes Mal tolle Begegnungen mit euch.

Mal geplant.

Mal zufällig.

Mal nur für ein kurzes Hallo.

Und manchmal für einen langen Abend.

Kommt gut nach Hause und gut aus dem Wasser. ❤️⚓

Und wer weiß:

Vielleicht kreuzen sich unsere Wege in der nächsten Saison wieder irgendwo.

Auf dem Wasser ist die Wahrscheinlichkeit dafür erstaunlich groß.

🐟 Am Fischbötchen kommen wir nicht vorbei

Wir legen ab und fahren die Havel hinauf.



Hausboot Regatta


Aber bevor es zur Schleuse Fürstenberg geht, gibt es noch einen wichtigen Zwischenstopp.

Kurz vor dem Hafen fällt der Anker.

Denn da liegt das Fischbötchen. 🐟

Und daran können wir natürlich nicht einfach vorbeifahren. 😂

Also:

eMotor an die RubberYolo geschraubt und rüber.








Wir fahren die kurze Strecke zum Fischbötchen und legen mit der RubberYolo direkt daran an.

Die Bestellung ist schnell geklärt:

Kibbelinge mit Pommes Rot-Weiß. 😋🍟🐟

Lecker!

Manchmal braucht es eben kein großes Restaurant.

Ein Fischbötchen, eine Portion Kibbelinge und Pommes – und schon ist die Welt in Ordnung.

Danach steigen wir wieder in unsere RubberYolo und fahren zurück zur vor Anker liegenden YOLO.

eMotor wieder verstauen.

Anker hoch.

Und jetzt geht es wirklich weiter.

⚓ Weiter Richtung Fürstenberg

Wir fahren zur Schleuse Fürstenberg.

Kurz warten.

Dann geht es weiter Richtung Steinhavel.




Als wir dort um die Kurve kommen, sehe ich schon die Ampel.

Grün!

Perfekt.

Ich gebe einen langen Ton ab, damit der Schleuser merkt:

Da kommt noch einer! 📯

Ich fahre auf das Schleusentor zu.

Noch ein Stück.

Fast da.

Und genau dann:

ROT. 🔴

Och nö.

Oder etwas deutlicher:

So ein Sch… 😂

Hilft nichts.

Anlegen.

Warten.

Irgendwann dürfen auch wir weiter.

Schleusen gehören nun einmal zum Wasserwandern.

Und Warten gehört offenbar zu den Schleusen.

⚓ Anker runter im Menowsee

Danach geht es weiter bis zum Menowsee.

Bei schönstem Sonnenschein suchen wir uns unseren Platz.

Anker runter.

Motor aus.

Ruhe.

So mögen wir das. ⚓☀️

Und plötzlich fühlt sich das Saisonende wieder ein kleines Stück weiter entfernt an.

🍄 Die Ausbeute von gestern

Während ich mich mit anderen Dingen beschäftige, übernimmt Birgit die Pilze, die wir gestern rund um Himmelpfort gesammelt haben.

Die drei Birkenpilze, der Steinpilz und die Sandröhrlinge haben ihre Nacht an Bord gut überstanden.

Jetzt wandert unser kleiner Waldfund in Birgits Hände.

Gestern Wald – heute Bordküche. 🍄

So gehört sich das.

🛥️ Und was kommt nach der YOLO?

Wir sitzen vor Anker und beschäftigen uns noch ein bisschen mit einem Thema, das uns im Moment immer wieder einholt.

Boote.

Wir schauen bei Boot24.

Gehen unsere Favoriten durch.

Schauen noch einmal Bilder an.

Vergleichen.

Verwerfen.

Und schauen wieder.

Denn für den späten Nachmittag haben wir einen Telefontermin.

Mit Frank und Andrea.

Den Eignern der Destiny.

Wir haben unsere Fragen vorbereitet und die beiden beantworten sie schnell und sicher.

Das Gespräch fühlt sich gut an.

Und danach treffen wir gemeinsam eine Entscheidung:

Wir wollen uns das Schiff ansehen.

Also steht jetzt ein Termin.

📅 18. Oktober.
🇳🇱 Niederlande.
🛥️ Besichtigung der Destiny.

Na bitte.

Da ist die YOLO-Saison 2026 noch nicht einmal beendet und schon taucht am Horizont möglicherweise das nächste Kapitel auf.

Ob daraus tatsächlich etwas wird?

Keine Ahnung.

Aber genau dafür schaut man sich ein Boot schließlich an.

⚽ Und jetzt noch Fußball

Danach ist erst einmal Schluss mit Boot24, Destiny und Zukunftsplänen.

Jetzt kommt Fußball.

Ob die Nationalmannschaft heute gewinnt?

Mal schauen. ⚽





Und morgen?

Wissen wir noch nicht so genau.

Vielleicht fahren wir weiter Richtung Wesenberg.

Vielleicht bleiben wir irgendwo auf einem der Seen hängen.

Denn auch wenn der Kalender langsam unverschämt deutlich wird:

Wir haben noch drei Tage.

Und die gehören der YOLO. ❤️⚓

Poetische Fußnote


Ein Fischbötchen wartet, der Anker fällt schnell,
Kibbelinge und Pommes – da wird der Tag hell. 🐟🍟
Die Destiny wartet weit hinterm Horizont,
ob sie wohl irgendwann zu unserem Kurs kommt?
Doch heute zählt Menowsee, Sonne und Zeit –
👉 denn für neue Träume ist man auf der YOLO immer bereit. ⚓❤️

😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – kaum ist die Saison fast vorbei, werden bei uns schon wieder Karten für neue Reisen verteilt.*

Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!

Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓

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* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.

"you only live once"

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