Tag 158 auf der 👉 YOLO – Pfifferlingspasta, Steinpilz-Pfund und ein kleiner Flaggenwechsel

 

Tag 158 auf der 👉 YOLO – Pfifferlingspasta, Steinpilz-Pfund und ein kleiner Flaggenwechsel

Nach einer ruhigen Nacht bei Boot & Mehr zieht es uns wieder raus. Raus aus dem Hafen, rein in eine unserer geliebten Ankerbuchten. Adamswalde im Großen Pälitzsee ist heute unser Ziel. Und was als gemütlicher Ankertag beginnt, entwickelt sich kulinarisch und pilztechnisch wieder zu einem Volltreffer. 🍄⚓

⚓ Key Facts

Tag 158: Kleinzerlang / Boot & Mehr – Adamswalde / Großer Pälitzsee
Tage: 158 / 180
Törn bisher: 76 Ziele 🛥️
Kilometer gesamt: 1.277 km 🌊
Fahrzeit gesamt: 180 Std. 41 Min. ⏱️
Schleusen gesamt: 50 ⚓
Brücken gesamt: 10 🌉
Hafentage bisher: 60 🏡⚓ (38,0 % der Reisetage)
Besonderheiten: zurück in Brandenburg • Gastlandflagge Mecklenburg-Vorpommern eingeholt 🚩 • Ankern vor Adamswalde ⚓ • 10 m Wassertiefe • Pfifferlingspasta 🍝🍄 • Pilzexkursion • 3 Steinpilze • Rotfußröhrlinge • goldener Herbstwald 🍂.

Wir haben eine herrlich ruhige Nacht im Hafen von Boot & Mehr verbracht.

Eigentlich ein schöner Platz.

Allerdings gefällt uns das neue gastronomische Konzept nicht mehr so richtig.

Aus der Küche kommt inzwischen überwiegend TK-Ware, und das passt für uns einfach nicht zu den aufgerufenen Preisen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis und unser persönliches Wertegefühl kommen da nicht mehr so richtig zusammen.

Schade.

Aber jeder muss sein Konzept schließlich selbst finden.

Wir nutzen am Morgen noch einmal ausgiebig die Duschen.

Danach zurück auf die 👉 YOLO.

Kaffee. ☕

Und dann:

Leinen los.

Die Bayern von gestern stehen auf ihrem Boot und winken uns zum Abschied zu.

Wir winken zurück.

Vielleicht sieht man sich ja irgendwann wieder.

⚓ Adamswalde – zurück in Brandenburg

Unser Ziel ist heute nicht weit entfernt.

Wir wollen in die Bucht von Adamswalde, ganz im Südwesten des Großen Pälitzsees.

Und damit passiert heute noch etwas Kleines, das für mich trotzdem zu einer Reise mit dem Boot dazugehört:

Wir sind wieder in Brandenburg.
Als wir später unseren Ankerplatz erreicht haben, hole ich deshalb unsere
Gastlandflagge von Mecklenburg-Vorpommern ein. 🚩




Sie hat uns nun lange begleitet.

Müritz.

Schwerin.

Plauer See.

Waren.

Röbel.

Mirow.

Viele Wochen Mecklenburg-Vorpommern liegen hinter uns.

Jetzt wird sie zusammengelegt und verstaut.

Ein kleiner Handgriff – aber irgendwie auch ein sichtbares Zeichen dafür, dass unsere lange Reise langsam wieder Richtung Heimat führt. ⚓

Als wir in den See einbiegen, kommen die ersten Bootshäuser in Sicht.






Sie stehen mitten im Schilfgürtel.

Holz. Wasser. Schilf. Kleine Stege davor.

Malerisch.

Man schaut hin und denkt sofort:






Da könnte man doch glatt mal einziehen. 😄

Wir fahren tiefer in unsere Bucht hinein.


Der Wind kommt aus Westen.

Also drehen wir die YOLO nahe am Ufer ein und suchen uns unseren Platz.

Dann: Anker raus. ⚓

Wir liegen auf rund 10 Metern Wassertiefe.

Zum Ufer sind es trotzdem noch gut 150 Meter.

Genau richtig.

Wir liegen in einem Bereich, in dem der Wind weitgehend über uns hinwegzieht.

Motor aus. Ruhe.

So mögen wir das.

🍝 Pfifferlinge müssen weg

Es ist inzwischen Mittag.



Und wir haben schließlich noch unsere Pfifferlinge.

Birgit übernimmt die Kombüse.


Heute gibt es:

🍄 Spaghetti mit Pfifferlingen

Die Pfifferlinge kommen mit Speck und Zwiebeln in die Pfanne.

Schön anbraten.

Dann ein guter Schluck Weißwein dazu.

Etwas Gemüsefond.

Jetzt alles langsam reduzieren lassen.

Parmesan hinein.

Die Spaghetti direkt dazu.

Alles kräftig durchschwenken.

Zum Schluss noch etwas frische Petersilie.

Fertig.

Auf die Teller. 🍝🍄




Wir essen.

Und essen.

Und irgendwie noch ein bisschen weiter.

Danach ist klar:

Wir haben uns völlig überfressen. 😂

Also folgt die einzig vernünftige seemännische Maßnahme:

Mittagspause.

🚤 15:00 Uhr – schon wieder Wald

Gegen 15:00 Uhr sind wir wieder einsatzbereit.

Denn da drüben ist schließlich Wald.

Und Wald bedeutet momentan für uns:

Pilze. 🍄

Also eMotor an die RubberYolo.


Rüber ans Ufer.

Festmachen.

Und los.

Schon auf den ersten Metern sehen wir die ersten Pilze.


Essbar.

Aber die lassen wir stehen.

Diese klebrigen Hüte sind nicht so unser Ding.

🍄 Ein paar Pfifferlinge gehen immer

Im Wald zeigen sich bald die ersten Pfifferlinge.

Na gut. Die dürfen mit.

Also ab in den Beutel.

Wir laufen weiter.

Immer tiefer hinein.

Dann fällt mir im Vorbeigehen ein kleiner Weg zwischen den Bäumen auf.

Eigentlich sind wir schon vorbei.

Aber irgendetwas sagt mir:

Geh da noch einmal zurück.

Also drehe ich um.

Ein paar Schritte hinein.

Noch ein paar Meter.

Und dann sehe ich sie.




🍄🍄🍄 Was ein Pfund!

Mitten im Moos stehen:

drei wunderschöne Steinpilze.

Direkt nebeneinander.

Ich bleibe stehen.

Schaue.

Und rufe Birgit.

„Komm mal her!“



Sie kommt zu mir und sieht die drei Prachtexemplare.




Was ein Pfund!

Nee.

Was ein Fund! 😂🍄

Drei Steinpilze auf einen Schlag.

Da schlägt das Sammlerherz natürlich höher.

Vorsichtig kommen sie in den Beutel.

Und weiter geht es.

🍂 Goldener Herbstwald

Langsam steht die Sonne tiefer.

Das Licht verändert sich.



Zwischen den Bäumen fällt die Abendsonne in den Wald und taucht alles in dieses warme, goldene Herbstlicht.

Wir laufen einfach weiter.

Ohne Eile.

Ohne irgendein Ziel erreichen zu müssen.

Nur Wald. Moos. Pilze. Sonnenlicht.

Und irgendwann denke ich:

Wie schön ist es eigentlich, hier sein zu dürfen.

Genau deshalb sind wir unterwegs.

🍄 Noch zwei für den Beutel

Auf dem Rückweg zeigt sich der Wald noch einmal großzügig.

Zwei Rotfußröhrlinge kommen noch dazu.

Jetzt reicht es aber wirklich.

Zurück zur RubberYolo.

eMotor an.


Und hinaus zur 👉 YOLO.

Unsere Ankerbucht liegt ruhig vor uns.

Was für ein schöner Anblick.

🍽️ Und abends schon wieder Pilze

Eigentlich könnte man meinen, nach der Pfifferlingspasta am Mittag wäre das Pilzthema für heute erledigt.

Aber nein.

Frischer geht es schließlich nicht. 😂





Also werden die neuen Funde gleich verarbeitet.

Steinpilze.

Rotfußröhrlinge.

Direkt aus dem Wald.

Direkt in die Pfanne.

Direkt auf den Teller.

Mehr braucht es heute nicht.

❤️ Was für ein Tag

Morgens noch im Hafen.

Dann hinaus in die Bucht.

Zurück in Brandenburg.



Die Mecklenburg-Vorpommern-Flagge eingeholt.

Pfifferlingspasta.

Mittagsschlaf.

Wald.

Drei wunderschöne Steinpilze.

Goldenes Abendlicht.

Und danach wieder zurück auf unsere YOLO.

Was für ein Tag hier in Adamswalde.

Und morgen?

Keine Ahnung.

Wir schauen erst einmal, was das Wetter macht.

Und dann sehen wir weiter.

Genau so soll es sein. 😎⚓

Poetische Fußnote

Die Flagge verstaut, ein Revier zieht vorbei,
Brandenburg begrüßt uns – der Anker liegt frei. ⚓
Goldenes Licht und Steinpilze im Wald,
die Heimat kommt näher – hoffentlich noch nicht so bald. 🍂
👉 YOLO – jeder Revierwechsel erzählt ein kleines Stück unserer langen Reise. ❤️

😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*

Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!

Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓

👉 YOLO – unsere Homepage
👉 Unsere Filme
👉 Footprints 2026
👉 YOLO Co. Captain

* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.

"you only live once"

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