Tag 155 auf der 👉 YOLO – 18 Kilometer, Pilzaugen an und ein Steinpilz zum Finale

 

Tag 155 auf der 👉 YOLO – 18 Kilometer, Pilzaugen an und ein Steinpilz zum Finale

Heute tauschen wir Wasser gegen Wald. Die YOLO bleibt gemütlich vor der Schlossinsel liegen und wir ziehen mit der RubberYolo los ins Erbsland. Der Auftrag ist klar: laufen und Pilze suchen. Am Ende stehen 18 Kilometer auf der Uhr – und im Rucksack genau die richtigen Zutaten für ein richtig gutes Abendessen. 🍄🥾⚓

⚓ Key Facts

Tag 155: Ankertag Mirow / Schlossinsel
Tage: 155 / 180
Törn bisher: 73 Ziele 🛥️
Kilometer gesamt: 1.252 km 🌊
Fahrzeit gesamt: 176 Std. 52 Min. ⏱️
Schleusen gesamt: 48 ⚓
Brücken gesamt: 10 🌉
Hafentage bisher: 58 🏡⚓ (37,4 % der Reisetage)
Wanderung heute: 18 km 🥾
Pilzfunde: kleine Pfifferlinge, Birkenpilze, Rotfußröhrling und ein schöner Steinpilz 🍄
Besonderheiten: Erbsland und Arboretum, Pilzsuche, Fischbrötchen beim Fischer 🐟, Pilze auf geröstetem Brot, Sundowner bei Ole 🍺 und Nachtfahrt mit der RubberYolo 🌙.

Birgit ist früh raus aus der Koje.

Als ich hochkomme, steht der Kaffee schon bereit. ☕

Sehr schön.

Denn heute haben wir etwas vor:

Es geht ins Erbsland zum Pilzesuchen. 🍄

Gegen 9:00 Uhr steigen wir in die RubberYolo und fahren hinüber zur Liebesinsel.


Unter der Brücke wird die RubberYolo festgemacht.

Dann ein kurzes Stück am Uferweg entlang, hoch zur Hauptstraße – und schon verschwinden wir im Wald.

🍄 Birgit schaltet in den Pilzsuchmodus




Kaum stehen die ersten Bäume um uns herum, verändert sich Birgits Gangart.

Pilzsuchmodus aktiviert. 😂

Die Schritte werden kürzer.

Der Blick geht nach rechts. Nach links. Ins Moos. Unter die Bäume. Wieder zurück.

Wer mit einem Pilzsucher unterwegs ist, weiß:

Aus einem normalen Spaziergang wird plötzlich eine ganz andere Form der Fortbewegung. 😄

Und tatsächlich dauert es nicht lange.

Die ersten Pilze stehen da.

Winzige Pfifferlinge.

Noch viel zu klein.


Dann Fliegenpilze. Giftig!



Blindschleiche. Nicht Giftig.


Und sogar Butterpilze entdecken wir.


Die bleibt selbstverständlich genau dort, wo sie stehen

🍄 Endlich etwas für den Korb

Wir sind inzwischen schon einige Kilometer unterwegs und nähern uns dem Arboretum.


Und dann wird es interessant.



Birkenpilze!

Und zwar richtig schöne Exemplare.

Na bitte. Jetzt lohnt sich die Sache.


Kurz darauf kommt noch ein Rotfußröhrling dazu.

Damit sieht die Abendplanung schon deutlich besser aus. 😄

Jetzt hinein ins Arboretum.

Uns kommt ein Paar mit Kind entgegen.

Und was haben die?

Zwei Steinpilze.

Aha! Da muss doch für uns auch noch etwas gehen.

Pilzaugen auf maximale Empfindlichkeit gestellt.

Wir suchen. Und suchen.

Aber: Nichts.

🌳 Diesmal ohne Mückenattacke

Trotzdem gefällt uns die Runde heute richtig gut.

Beim letzten Mal hatten wir hier einen Gegner, gegen den kein Pilzmesser hilft:

Mücken. 🦟

Die haben uns damals wirklich gepeinigt.

Heute dagegen? Ruhe.

Keine Mückeninvasion.

So kann man diesen Wald gleich viel mehr genießen.

Wir drehen langsam wieder Richtung Mirow.

Und eigentlich haben wir uns schon damit abgefunden, dass der große Steinpilzfund heute ausbleibt.

Eigentlich.

🍄 Birgit findet ihn doch noch

Kurz vor dem Ausgang passiert es.

Birgit bleibt stehen.

Blick ins Moos.

Und da steht er.

Fast unscheinbar.

Direkt am Wegesrand.

Ein wunderschöner Steinpilz. 🍄❤️

Na also!

Den ganzen Weg gesucht – und kurz vor Schluss steht er einfach da.

Das ist Pilzesuchen.

Manchmal muss man eben nur lange genug hinschauen.

🥾 18 Kilometer – jetzt gibt's Fisch

Nun geht es zurück Richtung Mirow.

Unsere Beine haben inzwischen einiges getan.

Der Weg führt uns zum Fischer.

Und bei 18 Kilometern darf man über ein Fischbrötchen wirklich nicht mehr diskutieren. 😄🐟

Also: Fischbrötchen.

Dazu ein alkoholfreies Erdinger. 🍺

Hinsetzen. Beine ausstrecken. Genießen.

Herrlich.

Danach zurück zur RubberYolo und hinüber zur 👉 YOLO.


Auf der Uhr: 18 Kilometer.

Und dazu ein kleines Abendessen direkt aus dem Wald mitgebracht.

Das nenne ich eine erfolgreiche Wanderung.

🍄 Vom Wald direkt in die Pfanne

Am späten Nachmittag mache ich mich an unsere Beute.

Pilze putzen. Kontrollieren. Schneiden.

Dann kommen zunächst die Brotscheiben in die Pfanne.

Schön anrösten.

Danach die Pilze.

Der Duft zieht durch die YOLO.



Dann kommen die gebratenen Pilze direkt auf das geröstete Brot.

Einfach. Frisch. Lecker. 😋🍄

Und wenn man vorher 18 Kilometer für sein Abendessen gelaufen ist, schmeckt es wahrscheinlich sowieso doppelt so gut.

🍺 Sundowner bei Ole

Der Tag ist aber noch nicht ganz vorbei.

Zum Sundowner steigen wir noch einmal in die RubberYolo.

Rüber zu Ole in den Hafen.

Dort trinken wir ein Bier und kommen mit ein paar netten Bootfahrern ins Gespräch.

Boote. Reviere. Dies und das.

Ihr kennt das inzwischen. 😄⚓

Irgendwann ist es dunkel.

Also wieder in die RubberYolo und hinaus zu unserem Ankerplatz.

Durch die Dunkelheit zurück zur 👉 YOLO.

Festmachen. An Bord.

Was für ein schöner Tag.

Ausblick

Morgen?

Mal sehen.

Vielleicht geht es weiter runter bis Diemitz.

Vielleicht auch nicht.

Wir haben schließlich keinen Grund mehr, irgendwo schnell anzukommen.

Also schauen wir einfach:

Was geht – und was kommt. 😎⚓

Poetische Fußnote

18 Kilometer durch herbstlichen Wald,
Birgit sucht Pilze – und findet sie bald. 🍄
Der Steinpilz wartet still im Moos versteckt,
am Abend wird dann Wald auf Brot entdeckt. 😋
👉 YOLO – wer langsam sucht, findet manchmal genau das Richtige. ⚓🍂

😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*

Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!

Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓

👉 YOLO – unsere Homepage
👉 Unsere Filme
👉 Footprints 2026
👉 YOLO Co. Captain

* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.

"you only live once"

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Tag 53 auf der YOLO Plau ade, Malchow voraus und Pulpo aus heimischen Gewässern

Tag 52 auf der YOLO Plau am See, Modeberatung und Blogfieber

Tag 60 auf der Marex. Schwerin voraus !