Tag 154 auf der 👉 YOLO – Abschied von der Großseenplatte und Herbstkurs auf Mirow

 

Tag 154 auf der 👉 YOLO – Abschied von der Großseenplatte und Herbstkurs auf Mirow

Heute geht es wieder weiter. Nach schönen Tagen rund um Röbel verlassen wir langsam die Großseenplatte und ziehen weiter Richtung Kleinseenplatte. Kein Stress, keine große Tagesetappe – einfach fahren, die Sonne genießen und schauen, wo wir am Abend den Anker fallen lassen. ☀️⚓

⚓ Key Facts

Tag 154: Röbel – Mirow / Schlossinsel
Tage: 154 / 180
Törn bisher: 73 Ziele 🛥️
Kilometer gesamt: 1.252 km 🌊
Fahrzeit gesamt: 176 Std. 52 Min. ⏱️
Schleusen gesamt: 48 ⚓
Brücken gesamt: 10 🌉
Hafentage bisher: 58 🏡⚓ (37,7 % der Reisetage)
Besonderheiten: Abschied von Röbel, ruhige Überfahrt über die Müritz ☀️🌊, Schleuse Mirow, Hilfe für eine Chartercrew ⚓, Ankern vor der Schlossinsel, Besuch bei Ole, asiatisches Hähnchen aus der YOLO-Kombüse 🍜 und ein wunderschöner Herbsttag.

Heute bin ich mal wieder etwas später aus der Koje gekommen.

Birgit dagegen ist schon im vollen Gange. 😄

Der Kaffee ist fertig, auf dem iPad läuft das Morgenmagazin und nebenbei battelt sie sich bei Duolingo mit ihrer Gruppe.

Multitasking am frühen Morgen.

Ich setze mich an den Blog und sehe dabei schon:

Das wird heute ein richtig schöner Tag. ☀️

🥣 Erst einmal Porridge

Birgit macht uns ein leckeres Porridge.

Wir frühstücken gemütlich und gegen 11:00 Uhr beginnt langsam das Abreiseprogramm.

Der Müllsack kommt in die RubberYolo.

Dann rüber zum Hafen.

Müll entsorgen.

Anschließend noch zum Lidl und die letzten Sachen einkaufen. 🛒

Danach zurück zur 👉 YOLO.

Birgit verstaut die Beute und ich mache das Schiff abfahrbereit.

⚓ Leinen los – wir verlassen die Großseenplatte


Bay bay, Röbel bis zum nächsten Jahr!



Heute beginnt langsam der nächste Abschnitt unserer Reise.

Wir verlassen die Großseenplatte und verlegen uns weiter nach Süden.

Ganz gemütlich.

Und kaum sind wir unterwegs, beginnt Birgit in der Kombüse schon mit einem ganz besonderen Bordprogramm:

Sie backt meinen geliebten Käsekuchen. 🍰❤️




Normalerweise ist Backen während der Fahrt ja so eine Sache. Wenn die YOLO ordentlich arbeitet und sich die Wellen unter dem Rumpf durchschieben, möchte man in der Kombüse nicht unbedingt mit Schüsseln, Zutaten und Kuchenformen hantieren.

Aber heute spielt sogar die Müritz mit.

Kaum Wellengang, ruhiges Wasser und die YOLO läuft wunderbar gleichmäßig über den See. 🌊☀️

Perfekte Bedingungen für Birgits schwimmende Backstube.

Während ich am Steuer sitze und die YOLO über die Müritz laufen lasse, zieht langsam dieser herrliche Duft von frisch gebackenem Käsekuchen durch den Salon.

Navigation vorne – Backstube hinten. 😄

So lässt es sich reisen.

Und natürlich wächst bei mir mit jedem Kilometer die Vorfreude darauf, wann das gute Stück endlich angeschnitten wird.

Die Müritz zeigt sich dabei noch einmal von ihrer besonders schönen Seite.

Sonne, ruhiges Wasser und eine entspannte Überfahrt. 🌊☀️


So darf sich ein Herbsttag gerne anfühlen.

Und irgendwie merkt man: Die Saison verändert sich.

Das Licht ist anders.

Die Landschaft wird langsam herbstlicher.

Aber genau das hat jetzt seinen eigenen Reiz. 🍂

⚓ Schleuse Mirow

Irgendwann erreichen wir die Schleuse Mirow.





Wir müssen kurz an der Wartestelle festmachen.

Dann schaltet die Ampel auf Grün.

Also: Leinen los. Rein in das Ding. 😄




Hinter uns fährt ein Charterboot ein.

Die Crew macht sich bereit und ich helfe ein bisschen beim Anlegen.

Meine Frage: „Erste Schleuse?“

Die Antwort: „Ja.“

Na dann. Ein paar Tipps können nicht schaden.

Wir kommen ins Gespräch und erfahren, dass sie anschließend zu Ole fahren wollen.

Ich muss lachen. Wir auch.

Allerdings nicht direkt in den Hafen.

🏰 Ankerplatz Schlossinsel

Nach der Schleuse fahren wir weiter Richtung Mirow.





Dann kommt die Schlossinsel in Sicht.

Ein Platz, den wir inzwischen richtig gut kennen.

Und genau dort lassen wir den Anker fallen.

Anker raus. Kette. Eindampfen. Sitzt. ⚓

Wieder einmal liegen wir vor der Schlossinsel.

Fast ein bisschen wie nach Hause kommen.

🚤 Mal schauen, was Ole macht





Aber natürlich bleiben wir nicht lange auf der YOLO.

Die RubberYolo wird klargemacht und wir fahren hinüber zu Ole.

Heute ist überraschend wenig los.

Also hat Ole sogar Zeit und setzt sich zu uns.

Wir erzählen über das Dorf, den Hafen, Kinder, Leute und dies und das.

Genau diese Gespräche gehören für uns mittlerweile genauso zur Reise wie Schleusen, Häfen und Ankerplätze.

Irgendwann fahren wir wieder zurück zur 👉 YOLO.

🍜 Asiatisches aus der Bordküche

Am Abend übernimmt Birgit die Kombüse.

Es gibt: asiatisches Hähnchen. 🍜

Nach dem Fahrtag genau das Richtige.

Wir essen gemütlich vor Anker und lassen den Tag langsam auslaufen.

Ein wirklich schöner Tag.



Nicht spektakulär. Aber genau richtig.

🍄 Morgen wird gesucht

Für morgen haben wir schon wieder einen Plan.

Wir wollen ein paar Kilometer laufen.

Und natürlich schauen wir dabei wieder: Pilze? 🍄

Vielleicht finden wir im Wald ja doch noch ein paar.

Also Wanderschuhe raus, Pilzaugen einschalten und schauen, was der Wald so hergibt.

Poetische Fußnote

Die Müritz liegt ruhig, der Herbst zieht ein,
Mirow empfängt uns im warmen Sonnenschein. 🍂
Der Anker fällt dort, wo wir gerne sind,
und morgen schauen wir, was sich im Walde find’t. 🍄
👉 YOLO – manchmal ist Heimkommen einfach nur ein bekannter Ankerplatz. ⚓❤️

😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*

Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!

Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓

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* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.

"you only live once"

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