Tag 152 auf der 👉 YOLO – Herbstwege, Jack im Einsatz und erste Gedanken an „größer“

 

Tag 152 auf der 👉 YOLO – Herbstwege, Jack im Einsatz und erste Gedanken an „größer“

Heute gibt Birgit das Tempo vor. Ich komme kaum hinterher, der Kaffee wird fast im Stehen getrunken und schon sitzen wir in der RubberYolo. Die SILENCIO-Crew wartet schließlich nicht – um 9:00 Uhr geht es gemeinsam auf Tour Richtung Rehlager und weiter nach Ludorf. 🍂🥾

Am Ende wird daraus ein richtig schöner gemeinsamer Tag: Pferdebegegnung, Jack beim Apportieren, Fischbrötchen, Blasmusik, Hafenkino – und am Abend taucht plötzlich ein neues Thema auf: Vielleicht ist die nächste Saison die Saison eines größeren Schiffes. ⚓

⚓ Key Facts

Tag 152: Ankertag Röbel / Stadtsee
Tage: 152 / 180
Törn bisher: 72 Ziele 🛥️
Schleusen gesamt: 47 ⚓
Brücken gesamt: 10 🌉
Hafentage bisher: 58 🏡⚓ (38,2 % der Reisetage)
Besonderheiten: gemeinsame Wanderung mit der SILENCIO-Crew 🥾, Herbststimmung rund um Ludorf 🍂, Pferdebegegnung 🐴, Jack zeigt sein Apportier-Können 🐕, Fischbrötchen beim Müritzfischer 🐟, Blasmusik und Kuchen im Gemeindegarten ☕🍰, Hafenkino 😄 und erste konkrete Gedanken an ein größeres Stahlboot für die nächste Saison ⚓.

Früh raus aus der Koje.

Birgit startet den Tag.

Und ich merke sofort:

Heute gibt sie das Tempo vor. 😄

Ich komme kaum hinterher.

Eigentlich möchte ich noch in Ruhe den Blog schreiben.

Aber um 9:00 Uhr wollen wir schließlich mit der 👉 SILENCIO-Crew loslaufen.

Also gibt es heute:

Kaffee im Stehen. ☕

Rein in die Klamotten.

Rucksack auf.

Und ab in die RubberYolo.

🚤 Gemeinsam zur Anlandestelle










Wir fahren hinüber zur kleinen Anlandebucht hier im See.

Die SILENCIO-Crew ist ebenfalls schon unterwegs.

Angekommen werden die Boote festgemacht.

Und dann:

Los auf den Trail. 🥾

Unser Weg führt Richtung Rehlager und weiter nach Ludorf.

Schon nach den ersten Metern merkt man:

Der Sommer zieht sich langsam zurück.

Die Bäume wechseln in ihre herbstliche Phase. 🍂

Die Felder sind abgeerntet.

Große Flächen wurden bereits für die nächste Saison vorbereitet.

Eine ganz andere Stimmung als noch vor ein paar Wochen.

Aber wunderschön.

🐴 Wiedersehen auf der Pferdewiese

Dann kommen wir zur Pferdewiese.






Hier kennen wir das Prozedere inzwischen.

Der Elektrozaun muss überwunden werden.

Christian übernimmt.

Mit seiner Basecap hebt er den Zaun an und wir schlüpfen darunter durch. 😄

Kaum sind wir auf der Wiese, kommt Bewegung in die Herde.

Ein Pferd läuft sofort auf uns zu.

Genau wie beim letzten Mal.

Die zutrauliche Stute begrüßt besonders interessiert Jack. 🐴🐕

Die anderen Pferde bleiben zunächst auf Abstand.

Aber ihre Ohren stehen nach vorne.

Die Köpfe hoch.

Und während wir weiterlaufen, folgen sie uns – immer mit etwas Abstand.

Die zutrauliche Stute bleibt dagegen bei uns.

Sie begleitet uns fast bis zum Ende der Wiese.

Dann dreht sie um.

Ein kurzer Galopp.

Und zurück zur Herde.

Solche Begegnungen machen diese Wege hier besonders.

🏰 Ludorf und diese wunderbare Landschaft

Weiter geht es.









Vorbei an der Burgruine Ludorf.

Durch das Dorf.

Über kleine Wege.

Und immer wieder dieser Blick über die Landschaft rund um die Müritz.

Es ist wirklich wunderschön hier.

Weite Felder.

Alte Bäume.

Dörfer.

Wasser.

Und dieses langsam weicher werdende Herbstlicht. 🍂

🐕 Jack zeigt, was er kann

Zurück an unserer Anlandestelle zeigt Edith noch einmal, was Jack so draufhat.

Jack ist ein Labrador – und Labradore wurden ursprünglich unter anderem für das Apportieren gezüchtet.

Und genau das sieht man ihm an.


Edith wirft einen Gegenstand.

Jack startet sofort.

Konzentriert.

Zielsicher.

Er nimmt den Gegenstand sauber auf und bringt ihn direkt zurück.

Nicht irgendwohin.

Nicht erst noch eine Ehrenrunde.

Zurück zur Hand.

Und das Ganze mit einer Begeisterung, als wäre es das Wichtigste auf der Welt. 😄🐕

Man merkt sofort:

Das ist nicht einfach „Stöckchen holen“.

Das ist trainiertes Apportieren.

Ruhig warten.

Auf Kommando starten.

Suchen.

Aufnehmen.

Zurückbringen.

Abgeben.

Jack hat richtig Freude daran – und Edith offensichtlich auch. ❤️

🚤 Zurück zu den Booten

Danach geht es wieder aufs Wasser.

Zurück zur 👉 YOLO.

Jetzt erst einmal:

frisch machen.

Denn unser nächstes gemeinsames Ziel steht bereits fest.

Fischbrötchen. 🐟

Kurze Zeit später legen wir im Hafen an.

🐟 Fischbrötchen – was sonst?

Beim Müritzfischer wird wieder jeder nach persönlichem Geschmack versorgt.

Fischbrötchen holen.

Hinsetzen.

Essen.

Genießen.

Es gehört inzwischen fast schon zum Röbel-Programm. 😄

Danach wollen wir zur Mühle.





Dort soll heute ein Handwerkermarkt stattfinden.

Soll.

Denn angekommen stellen wir fest:

Der ist erst morgen. 😂

Na gut.

Dann eben weiter durch die Stadt.

🎺 Blasmusik und Feuerwehrkuchen

Im Gemeindegarten hören wir Musik.

Blasmusik. 🎺

Also schauen wir hinein.

Christian und ich nehmen uns einen Kaffee.

Und dazu gibt es selbstgemachten Kuchen von den Feuerwehrfrauen. ☕🍰

Da kann man natürlich schlecht Nein sagen.

Wir sitzen ein bisschen.

Hören der Musik zu.

Lassen den Tag laufen.

Genau richtig.

😄 Hafenkino

Später landen wir wieder am Hafen.

Wir setzen uns an die Eisdiele und bekommen kostenloses Unterhaltungsprogramm.

Charterboote beim Anlegen.

Hafenkino. 😄

Und wie immer gilt:

Die besten Kapitäne stehen an Land. 😂

Jeder hat eine Meinung.

„Jetzt müsste er…“

„Warum macht er nicht…“

„Ich würde jetzt…“

Christian und ich natürlich mittendrin.

Man muss schließlich seine fachliche Kompetenz einbringen. 😎⚓



❤️ Ein schöner Tag mit der SILENCIO-Crew

Danach geht es zurück auf die Boote.

Ein richtig schöner Tag mit Edith, Christian und Jack liegt hinter uns.

Gemeinsam laufen.

Gemeinsam essen.

Ein bisschen Stadt.

Ein bisschen Hafenkino.

Mehr braucht es manchmal nicht.

Für morgen haben wir schon wieder einen Plan:

Wenn das Wetter passt, wollen wir um den Rohrteich laufen und an der alten Kroneiche vorbei. 🥾

Mal sehen.

⚓ Und dann kommt plötzlich ein neues Thema auf

Am Abend sitzen Birgit und ich auf der 👉 YOLO.

Und dann machen wir etwas, das gefährlich werden kann. 😄

Wir schauen uns bei verschiedenen Bootsmaklern auf den Webseiten um.

Nicht einfach nur so.

Wir haben inzwischen ziemlich klare Vorstellungen.

Ein größeres Boot.

Stahl.

OK-Yacht.

12 bis 14 Meter lang.

Etwa 4 Meter breit.

Mal sehen, was der Markt so hergibt.

Und ja:

Die SILENCIO hat uns angefixt. 😂⚓

🏠 Die Bedürfnisse verändern sich

Wenn man ein Boot nur für Wochenenden oder Urlaube nutzt, sind die Ansprüche andere.

Aber wir leben inzwischen ungefähr ein halbes Jahr am Stück auf unserem Schiff.

Dann verändert sich die Sichtweise.

Mehr Platz wird interessant.

Mehr Stauraum.

Eine größere Küche.

Vielleicht Waschmaschine und Trockner.

Mehr Bewegungsfreiheit.

Und trotzdem weiterhin:

Autarkie.

Ankern.

Lange unterwegs sein.

Unabhängig bleiben.

Die 👉 YOLO hat uns gezeigt, wie sehr wir dieses Leben lieben.

Vielleicht zeigt sie uns jetzt auch, was wir beim nächsten Schiff anders oder größer haben möchten.

Noch ist nichts entschieden.

Aber:

Der Gedanke ist da.

Und der ist ziemlich spannend. 😄

Ausblick

Morgen soll es – wenn alles passt – wieder gemeinsam losgehen.

Rohrteich und alte Kroneiche. 🍂🥾

Und danach?

Mal sehen.

Vielleicht schauen wir wieder nach Booten.

Vielleicht auch lieber nicht.

Das kann teuer werden. 😂⚓

Poetische Fußnote

Herbstlaub am Weg, die Pferde ziehn mit,
Jack apportiert voller Freude und Schritt. 🐕
Fischbrötchen, Kuchen und Hafenkino dabei,
doch abends wird plötzlich der Blick ganz frei:
👉 YOLO – manchmal beginnt ein neues Abenteuer erst einmal mit einem Blick auf eine Bootsannonce. 😎⚓

😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*

Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!

Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓

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* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.

"you only live once"

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