Tag 144 auf der 👉 YOLO – Regen, Lichtmaschine und ein bisschen Energiemanagement
Tag 144 auf der 👉 YOLO – Regen, Lichtmaschine und ein bisschen Energiemanagement
Der Regen trommelt so kräftig aufs Boot, dass er mich weckt. Draußen grau, nass und kühl – also wird heute ein typischer Hafentag daraus. Und wenn man schon nicht raus kann, dann kann man wenigstens über Strom nachdenken. 🔋⚡
Der Solarertrag wird geringer, die Sonne steht tiefer und plötzlich wird das Batteriemanagement wieder deutlich interessanter. Also bekommt die Lichtmaschine erst einmal einen Temperatursensor – bevor irgendwo einfach nur mehr Ladestrom eingestellt wird.
⚓ Key Facts
⚓ Tag 144: Hafentag in Waren
⚓ Tage: 144 / 180
⚓ Törn bisher: 71 Ziele 🛥️
⚓ Kilometer gesamt: 1.207 km 🌊
⚓ Fahrzeit gesamt: 170 Std. 50 Min. ⏱️
⚓ Schleusen gesamt: 47 ⚓
⚓ Brücken gesamt: 10 🌉
⚓ Hafentage bisher: 54 🏡⚓ (37,5 % der Reisetage)
⚓ Besonderheiten: Dauerregen 🌧️, Batteriemanagement überdacht 🔋, Temperatursensor an der Lichtmaschine montiert 🌡️, Testreihe für höheren Ladestrom vorbereitet ⚡, Friseurtermin 💇♂️ und Abendessen mit Sabine und Winfried beim Vietnamesen 🍜.
Ich werde vom heftigen Regen wach.
Es ist ungefähr 7:00 Uhr.
Draußen sieht es nicht gerade danach aus, als würde sich das Wetter schnell bessern.
Also:
Heizung an. 🔥
Und natürlich:
Kaffee kochen. ☕
Der Wetterbericht ist ziemlich eindeutig.
Das soll heute den ganzen Tag so weitergehen. 🌧️
Na wunderbar.
Dann bleiben wir eben erst einmal an Bord.
Ich schreibe den Blog von gestern fertig und beschäftige mich danach mit einem Thema, das durch die fortgeschrittene Jahreszeit wieder interessanter wird.
🔋 Die Sonne steht tiefer
Unser Energiehaushalt verändert sich langsam.
Die Sonne steht inzwischen deutlich tiefer und damit liefert die Solaranlage nicht mehr so viel Energie nach wie noch im Hochsommer.
Während der Fahrt kommt natürlich zusätzlich Strom über die Lichtmaschine.
Aber auch da sehe ich inzwischen:
Der verbrauchte Strom wird nicht schnell genug wieder nachgeladen.
Das Batteriemanagement begrenzt den Ladestrom derzeit auf ungefähr 35 Ampere.
Da ist grundsätzlich noch Luft nach oben.
Unsere Lichtmaschine kann deutlich mehr.
190 Ampere.
Aber einfach hochdrehen?
Nein.
So möchte ich das nicht machen.
🌡️ Erst messen, dann verändern
Bei unseren üblichen Drehzahlen von ungefähr 750 bis 800 U/min läuft die Lichtmaschine relativ langsam.
Wenn ich jetzt den Ladestrom erhöhe, steigt natürlich ihre Belastung.
Und bei niedriger Drehzahl bekommt sie gleichzeitig weniger Kühlung.
Das könnte dazu führen, dass sie zu heiß wird.
Also gilt:
Erst messen. Dann ändern.
Ich montiere deshalb einen Temperatursensor direkt an der Lichtmaschine. 🌡️
Jetzt möchte ich zunächst wissen:
Wie warm wird die Lichtmaschine bei einer Batterie mit ungefähr 45 bis 50 % Ladezustand, bei unserer normalen niedrigen Motordrehzahl und mit der derzeitigen Ladebegrenzung?
Diese Werte werde ich beobachten.
Erst danach erhöhe ich schrittweise den Ladestrom.
Und dann wird noch einmal unter möglichst gleichen Bedingungen gemessen.
So sehe ich wenigstens, was die Änderung tatsächlich bewirkt.
Genau so gefällt mir Technik. Nicht raten – messen. 😄
🍳 Frühstück und eine Regenpause
Birgit macht uns erst einmal ein Frühstück.
Sehr gute Idee.
Denn inzwischen hat sich draußen tatsächlich eine kleine Regenpause ergeben.
Also raus.
Wir laufen in die Stadt und erledigen ein paar Kleinigkeiten.
Und dann passiert etwas, das dringend nötig war:
Ich bekomme einen Friseurtermin. 💇♂️
Na bitte.
Also Haare ab.
Danach wieder zurück zur 👉 YOLO.
Viel mehr gibt das Wetter heute auch nicht her.
🍜 Vietnamesisch mit der WiBo-Crew
Am Abend wollen wir dann aber doch noch einmal raus.
Wir treffen uns mit Sabine und Winfried.
Gemeinsam gehen wir in ein vietnamesisches Restaurant am Hafen.
Und das war eine gute Entscheidung.
Wir essen richtig lecker. 🍜
Draußen Regen.
Drinnen warm.
Gutes Essen.
Nette Gesellschaft.
Mehr muss heute eigentlich nicht passieren.
Danach laufen wir gemeinsam zurück zu unseren Booten.
Zur WiBo.
Zur 👉 YOLO.
Und damit ist dieser ziemlich verregnete Hafentag auch schon wieder vorbei.
Ausblick
Morgen?
Der Wetterbericht sieht leider nicht wesentlich besser aus. 🌧️
Also schauen wir einfach, was kommt.
Vielleicht Röbel.
Vielleicht noch Waren.
Vielleicht Technik.
Vielleicht einfach Regen beobachten.
Wir werden sehen.
Poetische Fußnote
Der Regen klopft, die Sonne bleibt klein,
doch Strom muss trotzdem im Akku sein. 🔋
Erst Temperatur, dann Ampere dazu,
am Abend Pho – und der Hafen hat Ruh. 😄
👉 YOLO – auch Regentage bringen uns ein Stück weiter. 😎⚓
😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*
Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!
Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓
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* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.
you only live once

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