Tag 143 auf der 👉 YOLO – Wind, Wellen, Wiedersehen und zurück in Waren

 

Tag 143 auf der 👉 YOLO – Wind, Wellen, Wiedersehen und zurück in Waren

Heute verlassen wir unsere vertraute Bucht bei Bad Stuer. Draußen ist es grau, windig und nass – und auf dem Weg nach Waren zeigt uns die Seenplatte noch einmal, dass sie auch ordentlich Welle kann. 🌊💨

Dazwischen wird der Saisonabschluss plötzlich ganz konkret: Auskranen am 1. Oktober in Wesenberg, Mietwagen zurück nach Potsdam. Und ausgerechnet vor der Drehbrücke Malchow tauchen hinter uns Sabine und Winfried mit der WiBo wieder auf. Manchmal ist die Seenplatte eben doch ziemlich klein. 😄

⚓ Key Facts

Tag 143: Bad Stuer – Waren (Müritz)
Tage: 143 / 180
Törn bisher: 71 Ziele 🛥️
Kilometer gesamt: 1.207 km 🌊
Fahrzeit gesamt: 170 Std. 50 Min. ⏱️
Schleusen gesamt: 47 ⚓
Brücken gesamt: 10 🌉
Hafentage bisher: 53 🏡⚓ (37,1 % der Reisetage)
Tagesstrecke: 38 km 🌊
Besonderheiten: Abschied von Bad Stuer ❤️, Strandpavillon Zislow vom Wasser fotografiert 📸, Drehbrücke Malchow verpasst 🌉, Auskranen für den 1. Oktober in Wesenberg vereinbart, Mietwagen für die Rückfahrt nach Potsdam gebucht 🚗, überraschendes Wiedersehen mit der WiBo, kräftiger Wind und ordentlich Welle auf Fleesensee und Kölpinsee 💨🌊, No-Drift-Autopilot eingesetzt 🧭, Funkmeldung vor dem Reeckkanal 📻, Ankunft in Waren bei starkem Wind und Abend mit Sabine und Winfried 🍺🍦.

7:30 Uhr.

Raus aus der Koje.

Draußen sieht es heute nicht besonders einladend aus.

Schummerig.

Keine Sonne.

Wind.

Und feiner Regen. 🌧️💨

Also:

Heizung an. 🔥

Und natürlich:

Kaffee kochen. ☕

Wir lassen es zunächst langsam angehen.

Heute verlassen wir unsere Bucht bei Bad Stuer.

Nach den letzten Tagen fühlt sich das fast ein bisschen komisch an.

🚤 Erst einmal Sand aus der RubberYolo

Ich mache an Deck alles für die Abfahrt klar.

In der RubberYolo liegt noch Sand von gestern.

Also Deckwaschanlage raus und einmal ordentlich durchspülen. 💦

Sauber.

eMotor verstaut.

Alles klar.

Dann:

Anker hoch. ⚓

Die 👉 YOLO setzt sich wieder in Bewegung.

Kurs zunächst Richtung Waren.

Aber ich habe vorher noch etwas vor.

📸 Zislow einmal von der Wasserseite

Wir fahren relativ dicht am Ufer entlang.


Ich möchte den Strandpavillon von Zislow einmal vom Wasser aus fotografieren.

Wir waren inzwischen mehrfach zu Fuß dort.

Jetzt fehlt noch die Perspektive vom See. 📸

Foto im Kasten.


Hier vom Hafen Zislow aus kann man die schönsten Sonnenuntergänge sehen.


Dann endgültig:

Tschüss Plauer See. ❤️

Vorbei am Lenzer Hafen.

Weiter über den Petersdorfer See.

Und dann kommt Malchow näher.

🌉 Zu spät für Malchow

Gegen 11:15 Uhr erreichen wir die Drehbrücke Malchow.


Zu spät.

Die Öffnung haben wir verpasst.

Also Maschine zurück und vor der Brücke treiben lassen.


Jetzt heißt es warten.

Aber langweilig wird uns nicht.

Denn während wir da herumdümpeln, beschäftigt sich Birgit bereits mit etwas ganz anderem.

🏗️ Der 1. Oktober steht

Birgit telefoniert mit der Marina Wesenberg.

Es geht um das Ende unserer Saison.

Und plötzlich bekommt dieses noch weit entfernt wirkende Saisonende ein konkretes Datum:

1-3 Oktober.

Dann wird die 👉 YOLO in Wesenberg ausgekrant.

Alles besprochen.

Termin steht. ⚓

Und wenn wir schon beim Organisieren sind, erledigt Birgit gleich noch Punkt zwei.

Mietwagen. 🚗

Bei Sixt bucht sie ein Auto, mit dem wir anschließend zurück nach Potsdam fahren werden.

So langsam wird aus „irgendwann im Oktober“ ein richtiger Plan.

Aber noch sind wir unterwegs.

Und zwar noch eine ganze Weile. 😎

📯 Wer hupt denn da?

Wir sind ziemlich in unsere Planung vertieft.

Zwischendurch schauen wir natürlich immer wieder nach draußen.

Nicht, dass wir beim Treiben plötzlich irgendwo gegenfahren.

Dann:

HUUUP! 📯

Wir schrecken hoch.

Sind wir jemandem zu nahe gekommen?

Nein.

Alles gut.

Ich schaue nach hinten.

Und muss grinsen.

Die WiBo! 😄

Sabine und Winfried stehen hinter uns.

Na bitte!

Schon wieder.

Wir winken.

Sie winken.

Und ziemlich schnell steht fest:

Wir treffen uns in Waren wieder.

Sabine schießt dabei noch einige richtig spektakuläre Fotos von der 👉 YOLO. 📸



Perfekt.

💨 Fleesensee – fast wie Segeln

Nach Malchow geht es weiter.

Der Wind nimmt inzwischen deutlich zu.

Auf dem Fleesensee schiebt er ordentlich von hinten.

Die Wellen laufen unter der 👉 YOLO hindurch und heben sie immer wieder an.

Fast ein bisschen wie früher beim Segeln. ⛵😄

Weiter durch den Göhrener Kanal.

Dann hinaus auf den Kölpinsee.

Und der zeigt uns heute, was er kann.

Ordentlich Welle. 🌊

🧭 No Drift – jetzt darf der Autopilot arbeiten

Der Wind versetzt uns deutlich.

Also stelle ich den Autopiloten auf:

No Drift.

Jetzt hält die 👉 YOLO sauber die gewünschte Linie und gleicht die Windversetzung automatisch aus.

Genau für solche Situationen ist das eine feine Sache.

Vor der Einfahrt zum Reeckkanal hat sich inzwischen eine kräftige Welle aufgebaut.

Jetzt wird es noch einmal interessant.

📻 Bergfahrt angemeldet

Ich nehme das Funkgerät.

Bergfahrt angemeldet. 📻

Damit wissen zumindest die entgegenkommenden Schiffe der Weißen Flotte, dass wir ihnen gleich in der Einfahrt begegnen.

Dann erhöhe ich die Geschwindigkeit.

Die 👉 YOLO hebt sich aus dem kabbeligen Wasser etwas heraus und wir fahren zügig durch die unruhige Einfahrt in den Kanal.

Das war mal eine schöne Kurbelei, kann ich euch sagen. 😄

Aber genau solche Situationen machen eben auch Spaß.

🌉 Perfektes Timing in Eldenburg

Die Brücke Eldenburg kommt in Sicht.

Und gleichzeitig läuft ein Ausflugsdampfer darauf zu.

Der bekommt natürlich Platz.

Ich drehe vor der Brücke ab und fahre einen Kreis.

Der Dampfer passiert.

Und genau am Ende unseres Manövers stehen wir wieder richtig zur Brücke.

Durch.

Passt.

Im Eldenburgkanal fährt anschließend die Waren vor uns.



Wir hängen uns dahinter.

Und so geht es gemeinsam Richtung Hafen.

⚓ Waren – und die WiBo liegt schon da

Im Hafen fahren wir zum B-Steg.

Unsere gewohnte Box.

Und direkt neben uns:

die WiBo. 😄

Bei dem Wind ist eine helfende Hand beim Anlegen natürlich willkommen.

Sabine und Winfried stehen bereit und helfen uns beim Festmachen.

Schnell.

Routiniert.

Fachkundig.

So nimmt man Hilfe gerne an. 👍⚓

Die 👉 YOLO liegt fest.

Motor aus.

Angekommen.

🍷 Geschichten der letzten Tage

Natürlich dauert es nicht lange, bis wir zusammensitzen.

Auf der 👉 YOLO erzählen wir uns gegenseitig, was in den letzten Tagen passiert ist.

Wir von Schwerin, Plauer See und Bad Stuer.

Sabine und Winfried von ihren Erlebnissen.

Es gibt einiges zu erzählen.

Und genau deshalb sind solche zufälligen Wiedersehen so schön.

🍺 Gemeinsam durch Waren

Am Abend ziehen wir zu viert noch einmal los.

Eine Runde durch Waren.

Am Markt gehen wir ins Brauhaus.

Und tatsächlich:

Wir bekommen noch einen freien Tisch. 👍

Also hinsetzen.

Essen.

Trinken.

Reden.

Danach schlendern wir weiter durch die Stadt.

Und was gehört dazu?

Ein Eis auf die Hand. 🍦



Damit laufen wir langsam zurück Richtung Hafen.

Zur WiBo.

Zur 👉 YOLO.

Ein richtig schöner Abschluss nach einem ziemlich bewegten Fahrtag.

😄 Und Röbel?

Ach ja.

Für alle, die uns heute schon in Röbel erwartet haben:

Sorry. 😂

Wir kommen später.

Das Paket in der Packstation läuft schließlich nicht weg.

Und Birgits Wäsche vermutlich auch nicht. 🧺

Ausblick

Was machen wir morgen?

Eigentlich könnten wir weiter Richtung Röbel fahren.

Aber das Wetter hat offenbar andere Ideen.

Es soll den ganzen Tag regnen. 🌧️

Also vielleicht noch einen Tag Waren.

Mit der WiBo nebenan ist das schließlich auch nicht die schlechteste Alternative.

Wir entscheiden morgen früh.

Wie immer.

Poetische Fußnote

Bad Stuer achteraus, der Wind bläst frei,
auf Kölpin und Fleesen ordentlich Welle dabei. 🌊
Die WiBo hupt – und plötzlich ist klar:
Man trifft sich zweimal, manchmal sogar Jahr für Jahr. 😄
👉 YOLO – und Röbel muss eben noch ein bisschen auf uns warten. 😎⚓

😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*


Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!

Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓


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* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.

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