Tag 139 auf der 👉 YOLO – Schleusen-Taktik, ein Bier für den Meister und zurück nach Bad Stuer
Tag 139 auf der 👉 YOLO – Schleusen-Taktik, ein Bier für den Meister und zurück nach Bad Stuer
Heute wollen wir unbedingt mit der ersten Schleusung aus Lübz raus. Vor uns liegen Schleusen, Hubbrücke und ordentlich Wind – aber am Ende wartet etwas, das sich inzwischen fast wie Heimkommen anfühlt: unsere Ankerbucht bei Bad Stuer. ⚓❤️
Unterwegs lernen wir außerdem: Wer im Standgas angeblich nicht langsamer fahren kann, muss eben manchmal an der nächsten Schleuse auf die 👉 YOLO warten. 😄
⚓ Key Facts
⚓ Tag 139: Lübz – Bad Stuer / Plauer See
⚓ Tage: 139 / 180
⚓ Törn bisher: 70 Ziele 🛥️
⚓ Kilometer gesamt: 1.169 km 🌊
⚓ Fahrzeit gesamt: 165 Std. 55 Min. ⏱️
⚓ Schleusen gesamt: 47 ⚓
⚓ Brücken gesamt: 9 🌉
⚓ Hafentage bisher: 52 🏡⚓ (37,4 % der Reisetage)
⚓ Tagesstrecke: 31 km 🌊
⚓ Schleusen heute: 4 ⚓
⚓ Brücken heute: 1 🌉
⚓ Besonderheiten: erste Schleusung in Lübz erwischt ⚓, Schleuse Bobzin mit fast 7 m Hub, schnelles Charterboot gleich zweimal wiedergetroffen 😄, Schleusenmeister in Plau per 👉 YOLO Co. Captain angerufen 📱, Dankeschön in Form einer Büchse Bier 🍺, Hubbrücke Plau 🌉, kräftiger Südwestwind auf dem Plauer See 💨 und zurück am vertrauten Ankerplatz bei Bad Stuer ❤️.
6:30 Uhr.
Raus aus der Koje.
Heute haben wir einen Plan:
Wir wollen die erste Schleusung nehmen. ⚓
Also Kaffee aufsetzen und nebenbei die 👉 YOLO vom Tau befreien.
Im Hafen ist noch alles still.
Genau so gefällt uns das.
Wir wollen möglichst weg sein, bevor die Charterflotte startet. 😄
Aber kurz vor unserem Ablegen setzt sich tatsächlich schon der Erste in Bewegung.
Den großen Kahn kennen wir.
Den haben wir schon in Schwerin gesehen.
Na gut.
Dann eben hinterher.
Wir machen die Leinen los und drehen die 👉 YOLO gekonnt aus dem Hafen.
📯 Ein langer Ton – wartet auf uns!
Als wir Richtung Schleuse fahren, sehen wir:
Der Große ist schon drin.
Also gibt es von uns einen langen Ton mit der Hupe. 📯
Nicht zum Grüßen.
Sondern mit einer ziemlich eindeutigen Botschaft:
Tor noch nicht zumachen – wir kommen! 😄
Die Schleuse Lübz ist keine Selbstbedienungsschleuse, sondern wird von einem Schleusenwärter bedient.
Und als wir einlaufen, begrüßt er uns trocken mit:
„Na, klappt ja wie am Schnürchen.“
Genau unser Humor. 😂
Wir machen fest und werden zu Berg geschleust.
Nach ungefähr 15 Minuten öffnet sich das Tor.
Weiter geht’s.
💨 Heute weht ordentlich Wind
Draußen bläst es inzwischen kräftig.
Unser großes Vorschiff vor uns nimmt nach der Schleuse sofort wieder Fahrt auf.
Ein paar Kurven später:
weg.
Nicht mehr zu sehen.
Und besonders eine Schleuse macht uns Gedanken:
Bobzin.
⚓ Fast sieben Meter nach oben
Die Schleuse Bobzin hat einen Hub von fast sieben Metern.
Das ist schon ein ordentliches Bauwerk.
Beim Schleusen werden dabei rund 2.500 Kubikmeter Wasser bewegt.
Und:
Bobzin ist Selbstbedienung.
Wir glauben nicht unbedingt daran, dass unser schneller Vordermann freiwillig auf uns wartet. 😄
Also müssen wir die 👉 YOLO ausnahmsweise etwas flotter laufen lassen.
Nicht rasen.
Aber eben auch nicht trödeln.
Und tatsächlich:
Wir schaffen es gerade noch.
Als wir Bobzin erreichen, können wir noch mit in die Schleuse.
Perfekt.
Wir kommen mit unserem Vordermann ins Gespräch.
Wir erwähnen mal ganz vorsichtig, dass er ja ziemlich flott unterwegs ist.
Seine Antwort:
Er könne nicht langsamer fahren – er fahre schon im Standgas.
Aha. 😄
Nach der Schleuse passiert dann etwas Erstaunliches.
Er gibt wieder Gas.
Und verschwindet.
Wir dagegen machen das, was wir am liebsten machen:
Wir fahren gemütlich weiter.
📱 Jetzt hilft der Co. Captain
Nächster wichtiger Punkt:
Schleuse Plau.
Etwa zwei Kilometer vorher melde ich uns telefonisch für die Schleusung und anschließend für die Hubbrücke an.
Und das mache ich direkt über den 👉 YOLO Co. Captain. 📱
Telefonnummer auf dem Display antippen.
Anruf startet.
Funktioniert tadellos.
Genau so wollte ich das haben.
Ich sage dem Schleusenmeister nebenbei, dass vor uns noch ein ziemlich schnelles Boot unterwegs ist und er doch bitte auf uns warten soll.
Die Antwort kommt freundlich:
„Der steht schon hier an der Wartestelle. Aber ich warte auf euch.“
Na bitte. 😄
😂 Jetzt wartet der Schnelle auf die Langsamen
Uns kommen bereits die Boote der letzten Talschleusung entgegen.
Als wir schließlich die Schleuse erreichen, ist das Tor offen.
Die Ampel springt:
Rot auf Grün. 🟢
Und unser schneller Vordermann?
Der steht da.
Und wartet.
Vor dem offenen Schleusentor.
Auf uns. 😂
Manchmal gleicht sich auf dem Wasser eben alles wieder aus.
Bei der Einfahrt haben wir noch eine Kleinigkeit für den Schleusenmeister vorbereitet.
Eine Büchse Bier. 🍺
Wir stellen sie ihm auf die Mauer.
Er bedankt sich.
Wir bedanken uns.
Einfach eine nette kleine Geste.
Dann geht es hoch.
🌉 Durch Plau und endlich wieder auf den See
Nach der Schleuse folgt die Hubbrücke Plau.
Dann vorbei am Leuchtturm.
Und plötzlich liegt er wieder vor uns:
Der Plauer See. 🌊❤️
Unser Kurs steht.
Bad Stuer.
Jetzt bekommen wir allerdings noch einmal richtig Wasser vor den Bug.
Der Wind kommt aus Südwest.
Auf dem offenen See haben sich entsprechend hohe Wellen aufgebaut. 💨🌊
Sie kommen uns entgegen und die 👉 YOLO arbeitet sich hindurch.
Aber irgendwann kommt unsere Bucht in Sicht.
Und mit jedem Meter fühlt es sich vertrauter an.
⚓ Fast wie nach Hause kommen
Wir fahren hinein.
Unser Platz ist frei.
Der gewohnte Platz.
Wir drehen die 👉 YOLO in den Wind.
Anker raus.
Kette hinterher.
Eindampfen.
Sitzt. ⚓
Und dann ist plötzlich Ruhe.
Nach Schwerin.
Nach Störkanal.
Nach Elde.
Nach all den Häfen und Schleusen.
Sind wir wieder hier.
In unserer Bucht bei Bad Stuer. ❤️
Ganz ehrlich:
Für uns fühlt sich das inzwischen fast wie Zuhause ankommen an.
Wir kennen den Blick.
Wir kennen das Ufer.
Wir kennen den See.
Und wir wissen, warum wir so gerne hier liegen.
🍅 Gnocchi und Basilikum aus der Bordgärtnerei
Am späten Nachmittag übernimmt Birgit die Kombüse.
Heute gibt es:
gefüllte Gnocchi mit Tomatensauce. 🍅
Und dazu etwas, das an Bord inzwischen fast selbstverständlich geworden ist:
frische Blätter von unserem eigenen Basilikum. 🌿
Direkt von der 👉 YOLO.
So einfach.
So gut.
Und nach diesem Fahrtag genau richtig.
Danach sitzen wir in unserer Bucht.
Anker fest.
Plauer See vor uns.
Kein Hafen.
Keine Chartereinweisung.
Keine Schleuse.
Nur Wasser.
Jetzt sind wir wieder da, wo wir sein wollten.
Ausblick
Morgen wird endlich wieder gelaufen. 🥾
Richtig gelaufen.
Nach den vielen Stadt- und Fahrtagen brauchen wir Bewegung.
Und wenn uns der Wald dabei noch ein paar essbare Pilze 🍄 vor die Füße stellt:
Wir hätten nichts dagegen. 😄
Mal sehen, was Bad Stuer morgen für uns bereithält.
Poetische Fußnote
Der Schnelle fuhr fort, doch warten musst’ er fein,
denn ohne die YOLO ging’s nicht in die Schleuse rein. 😄
Ein Bier für den Meister, dann Plau in Sicht,
und Bad Stuer sagt leise: Vergesst mich nicht. ❤️
👉 YOLO – manchmal fühlt sich Ankern tatsächlich wie Heimkommen an. 😎⚓
😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*
Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!
Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓
👉 YOLO – unsere Homepage
👉 Unsere Filme
👉 Footprints 2026
👉 YOLO Co. Captain
* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.
you only live once













Kommentare
Kommentar veröffentlichen