Tag 128 auf der 👉 YOLO – Grauer Wockersee, kleiner Markt und ein langer Abend mit Heimatklang
Tag 128 auf der 👉 YOLO – Grauer Wockersee, kleiner Markt und ein langer Abend mit Heimatklang
Regen und grauer Himmel halten uns heute nicht auf. Wir wollen uns bewegen – also Schuhe an und einmal um den Wockersee. Danach wartet ein Markt, der mit vier Ständen erstaunlich schnell besichtigt ist. 😄
Und am Abend sitzen wir mit Sabine und Winfried lange auf der 👉 YOLO. Dabei merken wir, dass Heimat manchmal schon in ein paar Wörtern und einer vertrauten Satzmelodie steckt.
⚓ Key Facts
⚓ Tag 128: Hafentag in Parchim
⚓ Tage: 128 / 180
⚓ Törn bisher: 65 Ziele 🛥️
⚓ Kilometer gesamt: 1.006 km 🌊
⚓ Fahrzeit gesamt: 140 Std. 07 Min. ⏱️
⚓ Schleusen gesamt: 34 ⚓
⚓ Brücken gesamt: 6 🌉
⚓ Hafentage bisher: 41 🏡⚓ (32,0 % der Reisetage)
⚓ Besonderheiten: Wanderung um den Wockersee 🥾, graues Mecklenburg statt Sonnenschein 🌧️, Parchimer Wochenmarkt im Miniformat 😄, Robinienhonig und Eier gekauft 🍯🥚, Mittagessen mit Sabine und Winfried, langer gemeinsamer Abend auf der 👉 YOLO 🍷 und ein bisschen alte Heimat mitten in Mecklenburg ❤️.
Wie immer beginnt der Tag auf der 👉 YOLO.
Raus aus der Koje.
Kaffee kochen. ☕
Blog schreiben.
Draußen sieht es allerdings nicht besonders einladend aus.
Der Himmel ist grau und das Wetter regnerisch.
Egal.
Heute wird gelaufen. 🥾
Unser Ziel ist der Wockersee.
Einmal rundherum.
Also Sachen an und los.
🌳 Einmal um den Wockersee
Zunächst laufen wir durch Parchim, vorbei am Krankenhaus und dann hinaus auf den Weg rund um den See.
Und ziemlich schnell sind wir uns einig:
Bei Sonnenschein muss das hier richtig schön sein.
Heute fehlt leider genau der.
Alles grau.
Trotzdem gefällt uns der Weg.
Große alte Buchen und Eichen stehen am Wegesrand. 🌳
Es ist ruhig.
Fast schon erstaunlich ruhig.
Kaum Menschen kommen uns entgegen.
Wir laufen weiter und erreichen irgendwann die andere Seite des Sees.
Hier verändert sich das Bild.
Am Weg stehen schöne Villen und langsam führt uns die Runde wieder zurück Richtung Stadt.
Bewegung hatten wir jetzt jedenfalls.
Und genau darum ging es heute.
🛒 Markt? Na ja …
Zurück in Parchim ist heute Markttag.
Also schauen wir natürlich vorbei.
Markt?
Nun ja. 😄
Ein Fischwagen. 🐟
Ein Stand mit Gemüse. 🥕
Eine Broilerbraterei. 🍗
Ach ja.
Eine Gulaschkanone war auch noch da.
Damit wäre der Rundgang im Prinzip abgeschlossen. 😂
Wir kaufen trotzdem etwas:
Eier und ein Glas Robinienhonig. 🥚🍯
Klein, aber fein.
🍽️ Wieder ins alte Postamt
Zum Mittag gehen wir wieder ins Brauhaus im Alten Postamt.
Genau.
Gut aufgepasst von allen, die den gestrigen Blog richtig gelesen haben. 😄
Als wir zu unserem Tisch geführt werden, entdecken wir plötzlich bekannte Gesichter.
Die beiden bitten uns direkt an ihren Tisch.
Na klar.
Also setzen wir uns dazu und essen gemeinsam zu Mittag.
Und wieder kommen wir richtig gut ins Gespräch.
So gut sogar, dass wir irgendwann feststellen:
Hier stimmt etwas nicht.
Die anderen Gäste sind alle weg.
Das Restaurant ist praktisch leer.
Das Personal möchte inzwischen eigentlich seine Pause vor dem Abendgeschäft machen. 😂
Wir haben schlicht die Zeit vergessen.
Also schnell beim freundlichen Kellner bezahlen.
Für den Abend verabreden wir uns noch einmal.
Diesmal bei uns.
Auf der 👉 YOLO. ⚓🍷
Danach laufen Birgit und ich zurück zum Hafen.
Jetzt ist erst einmal Pause.
Ich höre mein Hörbuch. 🎧
Birgit macht einen Powernap. 😴
Jeder auf seine Art.
🍷 Ein Abend mit einem Stück alter Heimat
Der Abend verläuft dann ziemlich genau so, wie wir es uns vorgestellt haben.
Sabine und Winfried kommen zu uns auf die 👉 YOLO und wir sitzen lange zusammen.
Es wird erzählt, gelacht und natürlich wieder über alles Mögliche gesprochen.
Und dabei fällt uns etwas auf.
Es ist einfach schön, sich mit Menschen aus der alten Heimat zu unterhalten. ❤️
Plötzlich hört man wieder Wörter, bestimmte Wortformen und diese ganz eigene Art, Sätze zu bilden.
Dinge, die man lange nicht mehr gehört hat.
Manchmal braucht es gar keinen Ortsnamen.
Ein paar Wörter reichen – und man weiß sofort, wo jemand herkommt.
Das hat etwas Vertrautes.
Fast ein kleines Stück Heimat mitten in Mecklenburg.
So sitzen wir lange zusammen auf der 👉 YOLO.
Kein großes Programm.
Einfach ein schöner Abend mit netten Menschen.
Und genau solche Abende bleiben hängen.
Gegen 23:00 Uhr ist dann Nachtruhe.
Wir verabschieden uns und räumen an Bord noch schnell auf.
Denn morgen wollen wir zeitig los.
Ausblick
Morgen geht es weiter die Elde zu Tal. 🛥️
Wir passieren dabei den Abzweig zum Störkanal, fahren aber zunächst weiter.
Unser nächstes Ziel ist Neustadt-Glewe, ungefähr 22 Kilometer entfernt.
Auf der Strecke warten zwei Schleusen auf uns:
Parchim und Garwitz. ⚓⚓
Also morgen wieder:
Leinen los.
Co. Captain an.
Und schauen, was die Elde für uns bereithält.
Poetische Fußnote
Der Himmel grau, der Markt sehr klein,
doch Eier und Honig mussten sein. 🍯
Am Abend klingt die Heimat an Bord,
in alten Wörtern lebt mancher Ort.
👉 YOLO – manchmal reist ein Stück Zuhause einfach mit. 😎⚓
😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*
Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!
Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓
👉 YOLO – unsere Homepage
👉 Unsere Filme
👉 Footprints 2026
👉 YOLO Co. Captain
* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.
you only live once

















Tolle Eindrücke!! So lernen wir das Gebiet, das uns verwehrt bleibt auch mal kennen. Wirklich schön dort.viel Vergnügen weiterhin und liebe Grüße
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