Tag 125 auf der 👉 YOLO – Jetzt geht’s wirklich Richtung Schwerin
Tag 125 auf der 👉 YOLO – Jetzt geht’s wirklich Richtung Schwerin
Nach einer unruhigen Nacht vor Anker heißt es heute endgültig Abschied nehmen vom Plauer See. Vor uns liegen Hubbrücke, Schleusen, die Elde – und am Ende Lübz. 🍺⚓
Und gleich am ersten Tag zeigt sich, warum wir uns für die Fahrt nach Schwerin Zeit lassen wollen: historische Bauwerke, gewaltige Schleusenkammern, nette Begegnungen und eine Landschaft, bei der selbst wir als Havel-Fans ins Schwärmen kommen.
⚓ Key Facts
⚓ Tag 125: Plauer See – Stadthafen Lübz
⚓ Tage: 125 / 180
⚓ Törn bisher: 64 Ziele 🛥️
⚓ Kilometer gesamt: 979 km 🌊
⚓ Fahrzeit gesamt: 136 Std. 25 Min. ⏱️
⚓ Schleusen gesamt: 33 ⚓
⚓ Brücken gesamt: 6 🌉
⚓ Hafentage bisher: 38 🏡⚓ (30,4 % der Reisetage)
⚓ Besonderheiten: Start Richtung Schwerin 🧭, Hubbrücke und Schleuse Plau, gewaltige Selbstbedienungsschleuse Bobzin, Co. Captain mit aktiver Route nach Schwerin 💻, telefonische Anmeldung direkt aus der App 📱, Co. Captain-Hafen-Anmelde-Karte erstmals praktisch genutzt und erster Abend in Lübz 🍺.
7:00 Uhr.
Raus aus der Koje.
Heute geht es los.
Kurs Schwerin. 🧭
Die Nacht war allerdings alles andere als ruhig.
Wind und Welle waren selbst unten in der Koje deutlich zu spüren. Immer wieder klatschten die Wellen gegen die Bordwand und zwischendurch lief die 👉 YOLO ordentlich in ihre Ankerkette ein.
Nicht dramatisch.
Aber eben auch nicht gerade das, was man unter einer ruhigen Nacht versteht. 😄
Also erst einmal:
Kaffee. ☕
Während der läuft, machen wir uns gleich nebenbei fertig.
Betten machen, waschen, anziehen – die üblichen Handgriffe.
Danach nehme ich den 👉 eMotor von der 👉 RubberYolo, verstaue alles ordentlich und mache im Maschinenraum noch einen kurzen Abfahrtscheck.
Passt.
Maschine an.
Anker hoch.
Los geht’s.
🧭 Route Schwerin läuft
Unser erster Kurs führt zur Hubbrücke Plau am See und anschließend zur Schleuse.
Der Autopilot übernimmt den Kurs und ich habe natürlich wieder den 👉 YOLO Co. Captain im Blick.
Heute läuft dort bereits die komplette Route nach Schwerin.
Das ist für mich wichtig, denn genau jetzt möchte ich sehen, ob meine neue Logik wirklich funktioniert:
Nur noch Bauwerke und Häfen anzeigen, die in unserer Fahrtrichtung und auf unserer Route liegen.
Nicht alles, was irgendwo in der Nähe ist.
Sondern das, was für uns wirklich kommt.
Genau dafür habe ich das Ding schließlich gebaut.
Wir fahren langsam in Plau am See ein.
Vorbei am Leuchtturm.
Dann kommt die Hubbrücke.
Und jetzt macht der Co. Captain genau das, was ich wollte.
Ich tippe einfach auf die angezeigte Telefonnummer.
Anrufen. 📱
Fertig.
Kein Nummernsuchen, kein Zettel, kein Handbuch.
Der Schleusenmeister geht ran und sagt uns, dass er die Schleuse vorbereitet und anschließend zur Brücke herunterkommt.
So gefällt mir das.
Wir legen kurz an der Wartestelle an.
Dort treffen wir einen älteren Herrn und kommen ins Gespräch.
Es ist der ehemalige Schleusenmeister von Plau.
Irgendwie kommt er mir bekannt vor.
Aus Film und Fernsehen vielleicht?
Und tatsächlich bestätigt er das lachend.
Heute ist er inzwischen im Ruhestand.
Wieder so eine kleine Begegnung, die man nicht planen kann.
Dann setzt sich die Hubbrücke in Bewegung. 🌉
Wir legen ab und fahren unter diesem historischen Bauwerk hindurch.
Mitten durch die Stadt.
Das hat schon etwas.
Anschließend direkt weiter zur Schleuse.
⚓ Und plötzlich sind wir auf der Elde
Nach der Schleusung verlassen wir Plau und fahren auf der Elde zu Tal.
Und sofort verändert sich das Revier.
Der große Plauer See liegt hinter uns.
Jetzt wird es schmaler, grüner und irgendwie gemütlicher. 🌿
Die Landschaft gefällt uns auf Anhieb.
Fast ein bisschen wie die Obere Havel.
Aber wirklich nur fast so schön. 😄
Ein bisschen Lokalpatriotismus muss schließlich sein.
Dann kommt Bobzin.
😳 Bobzin – ganz schön tief da unten
Die Schleuse Bobzin ist eine Selbstbedienungsschleuse
.
Also nichts mit vorher anrufen.
Schade eigentlich. ☹️
Als wir ankommen, befindet sich die Schleusenkammer im Unterwasser.
Wir legen an und laufen ein Stück zur Schleuse.
Von oben schauen wir hinunter in die Kammer.
Wahnsinn.
Was für ein Bauwerk.
Die Hubhöhe liegt bei fast sieben Metern.
Wenn man von oben in diese tiefe Schleusenkammer schaut, bekommt man erst einmal einen Eindruck davon, welche Wassermassen hier bewegt werden.
Die Bergschleusung dauert entsprechend lange.
Aber Zeit haben wir.
Und wie so oft entstehen beim Warten Gespräche mit den anderen Bootscrews.
Natürlich geht es um Strecken, Häfen und Schleusen.
Und wir bekommen gleich noch ein paar gute Tipps für Schwerin mit auf den Weg. 👍
Dann sind wir dran.
Die Talschleusung läuft deutlich zügiger.
Langsam geht es tief hinunter.
Tor auf.
Leinen los.
Weiter Richtung Lübz.
🍺 Lübz – wir sind da
Vor unserem Tagesziel wartet noch eine weitere Schleusung.
Dann öffnet sich vor uns der Stadthafen von Lübz.
Wir fahren hinein.
Die großen Stege?
Natürlich voll.
Vor allem die Charterflotte hat sich dort ziemlich breit gemacht. 😄
Also bleiben für uns die kürzeren Plätze.
Nicht ganz so komfortabel zum Anlegen und Festmachen, aber irgendwie bekommen wir die 👉 YOLO natürlich auch dort ordentlich hin.
Leinen fest.
Motor aus.
Hafentag Nummer 38. ⚓
Jetzt erst einmal frisch machen und anmelden.
Und dabei kommt etwas zum Einsatz, das ich ursprünglich eigentlich für unsere Niederlande-Reise gebaut hatte:
meine Co. Captain-Hafen-Anmelde-Karte.
Ich gebe sie dem Hafenmeister.
Er liest die Daten aus und überträgt sie direkt in seinen PC.
Name.
Bootsdaten.
Alles da.
Herrlich. 😄
Manchmal baut man etwas für einen ganz anderen Zweck – und plötzlich funktioniert es genau dort, wo man es gar nicht erwartet hat.
🏘️ Ein erster Rundgang durch Lübz
Danach geht es zu Fuß in die Stadt.
Auf unserem Weg sehen wir schöne alte Fachwerkhäuser und bekommen einen ersten Eindruck von Lübz.
Dort bekommen wir auf der Terrasse einen schönen Platz und essen richtig lecker. 🍽️
Können wir wirklich empfehlen.
Nach dem Essen fehlt eigentlich nur noch eins:
Ein Eis auf die Hand. 🍦
Also suchen wir eine Eisdiele.
Und suchen.
Und suchen.
Aber:
Keine da. ☹️
So viel zu den wirklich wichtigen touristischen Dingen. 😄
Also laufen wir langsam zurück zum Hafen.
Die 👉 YOLO wartet auf uns.
Hinter uns liegt der erste richtige Fahrtag Richtung Schwerin.
Drei Schleusen mehr im Zähler.
Eine Brücke mehr.
36 neue Kilometer.
Und vor uns liegt ein völlig neuer Abschnitt unserer Reise.
👉 YOLO-Style eben.
Ausblick
Morgen schauen wir uns Lübz noch etwas genauer an.
Vor allem müssen wir erst einmal unsere Vorräte wieder auffüllen.
Proviantieren ist angesagt. 🛒
Und dann sehen wir weiter.
Wir wollen auf dem Weg nach Schwerin ausdrücklich nicht durchhetzen.
Wir haben Zeit.
Und genau deshalb wollen wir unterwegs möglichst viel sehen.
Denn diese Reise besteht nicht nur aus dem Ziel Schwerin.
Die Elde gehört genauso dazu.
Poetische Fußnote
Drei Schleusen weiter, die Elde im Blick,
Bobzin schickt uns sieben Meter runter zum Glück.
In Lübz liegt die YOLO, das Bier nicht weit,
für Schwerin lassen wir uns diesmal richtig Zeit. 🍺
👉 YOLO – der Weg ist längst ein Teil vom Ziel. 😎⚓
😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*
Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!
Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓
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👉 YOLO Co. Captain
* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.
you only live once

























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