Tag 123 auf der 👉 YOLO – Einmal quer über den Plauer See und weniger ist mehr

 

Tag 123 auf der 👉 YOLO – Einmal quer über den Plauer See und weniger ist mehr

Nach wunderschönen Tagen in der Südbucht wechseln wir heute einfach mal die Perspektive. Einmal quer über den Plauer See, Anker runter bei Alt Schwerin und mit der 👉 RubberYolo zum Fischer.

Dazwischen läuft die Leichtathletik-EM und der 👉 YOLO Co. Captain bekommt genau das, wofür ich ihn ursprünglich bauen wollte: weniger Informationen – dafür die richtigen.

⚓ Key Facts

Tag 123: Bad Stuer – Alt Schwerin / Plauer See
Tage: 123 / 180
Törn bisher: 62 Ziele 🛥️
Kilometer gesamt: 943 km 🌊
Fahrzeit gesamt: 130 Std. 20 Min. ⏱️
Schleusen gesamt: 29 ⚓
Brücken gesamt: 5 🌉
Hafentage bisher: 37 🏡⚓ (30,1 % der Reisetage)
Ankertiefe: 20 Meter ⚓
Besonderheiten: einmal quer über den Plauer See 🌊, Ankern auf 20 Metern, Co. Captain erkennt Fahrwasserwechsel 💻, Besuch beim Fischer 🐟, Begegnung mit zwei engagierten Seglern, Schwimmen und LA-EM 🏊 sowie neue Gewässer- und Routenlogik im Co. Captain.

Birgit startet heute den Tag.

Ich kümmere mich zunächst um den Blog und danach geht es erst einmal ins Wasser. 🏊





Noch eine Runde schwimmen, bevor wir unsere schöne Bucht bei Bad Stuer verlassen.

Anschließend machen wir die 👉 YOLO abreiseklar.

Heute verändern wir tatsächlich einmal unseren Blick.

Nach den vergangenen Tagen ganz im Süden des Plauer Sees fahren wir jetzt von Süd nach Nord.

Einmal quer rüber.

Rund 10 Kilometer über den Plauer See. 🌊

Unser Ziel ist die Bucht bei Alt Schwerin.

Unterwegs habe ich natürlich wieder den 👉 YOLO Co. Captain im Blick.

Die Tonnen laufen inzwischen richtig gut.

Auch einen Fahrwasserwechsel erkennt er sauber.

Genau solche Dinge möchte ich während der Fahrt sehen, ohne mich durch irgendwelche Menüs hangeln zu müssen.

Dann erreichen wir unsere neue Bucht.

Und hier wird das Ankern heute etwas großzügiger.

20 Meter Wassertiefe.

Also raus mit allem, was die Kettenkiste hergibt. 😄

Die komplette verfügbare Kette geht ins Wasser.

Anschließend den Anker ordentlich eindampfen.

Er hält.

Passt. ⚓

Die 👉 YOLO liegt.



🐟 Mit der RubberYolo zum Fischer

Gegen Mittag machen wir die 👉 RubberYolo klar und fahren rüber zum Fischer.

Am Steg machen wir fest.

Das Restaurant ist gut besucht, aber wir bekommen noch einen Platz.

Und zwar zusammen mit einem wirklich netten Paar ungefähr in unserem Alter.

Die beiden kommen aus Dresden und sind mit ihrem Segelboot vom Scharmützelsee bis nach Plau gefahren.

Im Gespräch erfahren wir dann noch etwas, das uns besonders gefällt.

Sie engagieren sich in einem Segel-Verein hier in Plau am See und machen Segelkurse mit körperbehinderten Menschen.

Eine richtig schöne Sache.

So entstehen wieder diese Gespräche, die man nicht planen kann.

Man fährt eigentlich nur zum Essen rüber – und sitzt plötzlich mit zwei interessanten Menschen am Tisch und hört deren Geschichte.

Genau das gehört für uns zum Reisen dazu.

Nach dem Essen schauen wir natürlich noch im FishShop vorbei.

Ein bisschen Geräuchertes muss mit. 🐟

Dann geht es mit der 👉 RubberYolo zurück zur 👉 YOLO.

Und bei den Temperaturen gibt es anschließend nur eine vernünftige Entscheidung:

Rein ins Wasser. 🏊

Eine Runde abkühlen.

Danach Pause.


🏃 Die EM übernimmt das Kommando

Die Leichtathletik-Europameisterschaft bestimmt heute einen guten Teil unseres Bordprogramms.

Und während auf dem iPad gelaufen, gesprungen und geworfen wird, mache ich nebenbei wieder ein bisschen am 👉 YOLO Co. Captain herum.

Dabei fällt mir etwas auf, das mir nicht gefällt.

Bei den Bauwerken und Häfen werden teilweise Objekte angezeigt, die zwar geografisch in der Nähe liegen, die wir über das Wasser aber überhaupt nicht direkt erreichen können.

Zum Beispiel Objekte am Kummerower See oder Häfen an der Peene.

Bisher habe ich im Prinzip gesagt:

Zeig mir die interessanten Objekte in einem Umkreis von 30 Kilometern.

Geografisch ist das richtig.

Nautisch aber eben nicht unbedingt.

Also ändere ich die Logik.

Ich trenne die einzelnen Gewässerbereiche voneinander.

Damit verschwinden Objekte, die zwar auf der Luftlinie in der Nähe liegen, aber zu einem anderen, von unserer Position aus nicht direkt erreichbaren Gewässer gehören.

Und wenn eine Route gestartet wurde, gehe ich noch einen Schritt weiter:

Dann zeigt der Co. Captain bei den Objekten nur noch das an, was tatsächlich auf unserer gestarteten Route liegt.

Keine Häfen irgendwo nebenan.

Keine Brücken, die uns überhaupt nicht interessieren.

Keine Informationsflut.

Nur das, was für die aktuelle Fahrt wichtig ist.

Und während ich daran arbeite, fällt mir wieder ein, warum ich
den 👉 YOLO Co. Captain überhaupt angefangen habe.

Weniger ist mehr.

Ich wollte nie eine App bauen, die den Fahrer mit Informationen erschlägt.

Eigentlich soll genau das Gegenteil passieren.

Der Co. Captain soll im Hintergrund möglichst viel wissen und berechnen – aber vorne nur das zeigen, was ich in diesem Moment wirklich brauche.

Und so entwickelt sich das Ding weiter, obwohl man von vielen Änderungen auf der Oberfläche fast gar nichts sieht.

Eigentlich ein gutes Zeichen.

🌅 Abkühlung auf dem Vordeck

Langsam kommt der Abend.


Die große Hitze lässt endlich etwas nach.

Wir springen noch einmal ins Wasser.

Danach trocknen wir uns gar nicht erst ab.

Wir setzen uns einfach nass auf das Vordeck der 👉 YOLO.

Die Feuchtigkeit verdunstet langsam auf der Haut und erzeugt genau diese angenehme Kühle, die man nach so einem heißen Tag braucht.

Vor uns liegt der Plauer See.

Hinter uns ein schöner Tag.

Und wir sitzen einfach da.

Mehr muss manchmal gar nicht passieren.

👉 YOLO-Style eben.


Ausblick

Morgen verlassen wir diese Bucht schon wieder.

Aber weit fahren wir nicht.

Wir wollen genau auf die andere Seite des Plauer Sees.

Diesen Teil kennen wir tatsächlich noch nicht.

Und das, obwohl wir den Plauer See über die Jahre bestimmt schon zehnmal besucht haben.

Aber vielleicht ist genau das das Schöne an diesem Revier:

Selbst nach vielen Besuchen findet man immer noch eine Ecke, die man nicht kennt.

Der Plauer See ist eben nicht mal schnell „abgehakt“.

Und morgen entdecken wir wieder ein kleines Stück davon.


Poetische Fußnote

Zehnmal hier und längst nicht durch,
der Plauer See bleibt unser Buch.
Der Co. Captain zeigt nur, was zählt,
während draußen langsam die Hitze fehlt.

 👉 YOLO – bekannte Gewässer haben manchmal die schönsten unbekannten Ecken. 😎⚓

😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*


Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!

Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓


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👉 YOLO Co. Captain

* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.

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