Tag 120 auf der 👉 YOLO – 15 Kilometer, Monsterpilze und eine Mini-Bio-Marone
Tag 120 auf der 👉 YOLO – 15 Kilometer, Monsterpilze und eine Mini-Bio-Marone
Ein windiger Morgen in unserer Bucht bei Bad Stuer, eine etwas sportliche Überfahrt mit der 👉 RubberYolo und endlich wieder ordentlich Bewegung in den Beinen.
Fast 15 Kilometer später haben wir umgestürzte Bäume überwunden, Monsterpilze entdeckt, eine Mini-Bio-Marone gefunden – und nebenbei bekommt der 👉 YOLO Co. Captain jetzt auch noch niederländische Amtshilfe. 😄
⚓ Key Facts
⚓ Tag 120: Ankertag Bad Stuer / Plauer See
⚓ Tage: 120 / 180
⚓ Törn bisher: 61 Ziele 🛥️
⚓ Kilometer gesamt: 929 km 🌊
⚓ Fahrzeit gesamt: 128 Std. 37 Min. ⏱️
⚓ Schleusen gesamt: 29 ⚓
⚓ Brücken gesamt: 5 🌉
⚓ Hafentage bisher: 37 🏡⚓ (30,8 % der Reisetage)
⚓ Wanderung: knapp 15 Kilometer 🥾
⚓ Besonderheiten: sportliche RubberYolo-Landung 🌊, Wanderung nach Zislow 🥾, Satansröhrlinge 🍄, eine Mini-Bio-Marone, Wacholderbeeren gesammelt, Aussichtsturm, AF-Weizenbier 🍺, Rijkswaterstaat FIS für die Niederlande in den 👉 YOLO Co. Captain eingebunden 🇳🇱 und kreative Bordküche 👨🍳.
Wir sind heute früh auf den Beinen.
Gegen 7:00 Uhr beginnt der Tag und Birgit meint gleich, dass sie nicht besonders gut geschlafen hat.
Ihre Schlussfolgerung daraus ist eindeutig:
„Heute gehen wir laufen.“ 🥾
Na dann.
Draußen scheint zwar die Sonne, aber es ist ordentlich windig. Die Wellen laufen direkt in unsere Bucht hinein und ich schaue schon etwas skeptisch zur 👉 RubberYolo.
Denn bevor man überhaupt losgelaufen ist, schon komplett nass zu sein, gehört nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Wandererlebnissen. 😄
Nach dem Kaffee machen wir uns trotzdem fertig.
Wasserflaschen und ein Handtuch kommen in den Rucksack. Die Handys ebenfalls.
Sicher ist sicher.
Als ich den 👉 eMotor an die RubberYolo hänge, merke ich die Wellen schon deutlich. Mit etwas Geschick bekomme ich ihn trotzdem sauber an den Spiegel.
Dann geht's los.
Wir legen von der 👉 YOLO ab und steuern quer zur Welle die kleine Bucht mit der Bank am Ufer an.
Die letzten Meter werden interessant.
Voller Schub voraus.
Kurz bevor es flach wird, klappe ich den Motor hoch und die 👉 RubberYolo läuft direkt auf den Strand.
Punktlandung. 😎
Ich ziehe sie ordentlich hoch und binde sie an einem Baum fest.
Von hier aus sieht die 👉 YOLO draußen in der Bucht plötzlich ziemlich klein aus.
Aber auch richtig schön schiffig. ⚓
Dann geht's los.
Wir laufen auf dem Uferweg in Richtung Zislow, heute allerdings eine Zeit lang etwas oberhalb des Sees.
Dadurch bekommen wir noch einmal einen ganz anderen Blick auf den Plauer See.
Der Wind hat hier ordentlich gearbeitet. Einige Bäume liegen quer über unserem Weg und wir müssen darüber hinwegklettern.
Unterwegs entdecken wir zunächst einige kleine Pilze.
Und dann stehen plötzlich echte Monsterpilze vor uns. 🍄
Es sind Satansröhrlinge.
Also anschauen, staunen – und nicht mitnehmen.
Weiter geht's.
Der Weg führt wieder hinunter ans Ufer. In einer Bucht beobachten wir die Wasserschutzpolizei bei der Arbeit.
Dann geht es wieder bergauf Richtung Hirschgangweg.
Natürlich kommt irgendwann die entscheidende Frage:
Finden wir heute eigentlich noch einen essbaren Pilz?
Und genau da scheint tatsächlich einer aus dem Waldboden.
Eine Mini-Bio-Marone. 🍄😄
Nicht gerade die Beute, für die man einen großen Pilzkorb benötigt.
Aber unsere.
Und wenn der Wald schon keine große Pilzpfanne hergibt, nehme ich eben noch etwas anderes mit.
Ich sammle unterwegs ein paar Wacholderbeeren.
Die kann ich später noch gut gebrauchen.
Wir laufen weiter zum Aussichtsturm, steigen natürlich hinauf und genießen von oben die schöne Aussicht über die Landschaft und den See.
Danach führt uns der Weg durch das Dorf Zislow hinunter zum Strand.
Jetzt haben wir uns eine Pause verdient.
Wir bestellen uns ein alkoholfreies Weizenbier. 🍺
Herrlich.
Hier scheint sowieso alles seine Ordnung zu haben.

Wir entdecken ein kleines Pult und als wir es aufklappen, erscheint darunter ein ziemlich netter Hinweis für Raucher. 😄
Danach geht es über den Uferweg zurück in Richtung unserer Bucht.
Dort wartet die 👉 RubberYolo noch brav am Baum.
Wir wassern sie wieder und fahren zurück zur 👉 YOLO.
Fast 15 Kilometer haben wir heute in den Beinen.
Jetzt reicht's aber auch.
Zurück an Bord gibt es erst einmal Pause und Europameisterschaft.
Und ich?
Natürlich sitze ich irgendwann wieder am 👉 YOLO Co. Captain. 💻
Da gibt es nämlich doch noch einiges zu optimieren.
Ich möchte die Berechnung von Schleusen, Brücken, Häfen und anderen Bauwerken nicht mehr mit verschiedenen Einzellösungen machen.
Das soll künftig alles nach einer gemeinsamen Logik funktionieren.
Dann meldet sich Matthias von der SIRIUS aus den Niederlanden.
Die Tonnenfolge funktioniert bei ihm inzwischen richtig gut.
Aber:
Die Oudewegbrug wurde im Co. Captain nicht angezeigt.
Aha.
Also wieder ran.
📱 👉 Hier klicken – Der Co. Captain lernt Niederländisch 🇳🇱
Mit dem aktuellen GPS-Standort durchsucht der 👉 YOLO Co. Captain zunächst die ENC-Objektdaten – Electronic Navigational Chart – in einem Umkreis von 50 Kilometern.
Dass diese Grundlage auch in den Niederlanden schon einiges liefert, war mir vorher gar nicht so bewusst.
Also denke ich mir:
Wenn da schon jemand mit meiner App auf dem Wasser unterwegs ist, dann soll sie dort gefälligst auch richtig funktionieren. 😄
Kurz und gut:
Als zentrale amtliche Quelle für die Niederlande habe ich jetzt Rijkswaterstaat FIS eingebunden.
Darüber bekommt der Co. Captain automatisch die Brücken und Schleusen im Umkreis von 50 Kilometern und sortiert sie nach Entfernung.
Auch die Telefonnummern werden jetzt im internationalen Format angezeigt.
Damit kann auch ein ausländisches Telefon direkt einen Anruf starten.
Matthias fährt.
Ich programmiere.
So kann Arbeitsteilung aussehen. 😎
Irgendwann ist dann aber Schluss mit Technik.
Schließlich wartet noch meine gigantische Pilzernte auf mich.
Also:die Mini-Bio-Marone. 🍄😂
Ich brate sie mit etwas Guanciale an und ziehe aus dem Bratenansatz eine Wacholder-Thymian-Jus.
Dazu kommt ein kleiner Klecks Süßkartoffel.
Die Wacholderbeeren habe ich schließlich nicht umsonst durch den Wald getragen.
Aus einem einzigen kleinen Pilz wird so plötzlich fast ein kleines Gourmetgericht.
Birgit steht währenddessen ebenfalls in der Kombüse.
Sie macht uns eine Pfannenpizza mit Tortillas und nebenbei wandert auch noch ein Käsekuchen in die Produktion.
Ja.
Zusammen sind wir an Bord schon ziemlich kreativ. 😄👨🍳
So kommt der Abend ganz gemächlich auf uns zu.
Draußen liegt die 👉 YOLO ruhig in ihrer wunderschönen Bucht und nach diesem Tag haben wir uns einen entspannten Abend auch verdient.
👉 YOLO-Style eben.
Ausblick
Morgen kehrt der Sommer zurück. ☀️
Deshalb bleiben wir noch hier in unserer schönen Bucht bei Bad Stuer.
Kein Grund zur Eile.
Nach fast 15 Kilometern heute dürfen die Beine morgen ruhig etwas weniger arbeiten.
Poetische Fußnote
Der Wind war stark, der Pilz sehr klein,
doch Bio musste die Marone sein.
Wacholder, Aussicht, Wald und See,
fünfzehn Kilometer tun langsam weh.
👉 YOLO – manchmal reicht ein Pilz für eine ganze Geschichte. 😎⚓
😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*
Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!
Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓
👉 YOLO – unsere Homepage
👉 Unsere Filme
👉 Footprints 2026
👉 YOLO Co. Captain
* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.
you only live once

































Ich fasse es nicht! 5Sterneküche in YOLO🌟🌟🌟🌟🌟 Portion sehr überschaubar, halbe Marone pro Person, aber Megasuper fürs Auge! Der YOLO Chefkoch begutachtet den Teller und spricht die magischen Wort: " Kann raus!"
AntwortenLöschenAber jetzt zu traditioneller Verköstigung ...
Wie macht ihr die Pfannenpizza?
Schaut auch sehr gut aus.
Und by the way, schön, dass ihr wieder gemeinsam an Bord seid🧡
Zubereitung:
AntwortenLöschenDie Tortilla bei niedriger Hitze langsam erwärmen. Anschließend dünn mit Tomatensauce bestreichen und mit in Scheiben geschnittenen Cherrytomaten sowie Mozzarella belegen. Bei sanfter Hitze weiter erwärmen, bis der Mozzarella schön geschmolzen ist. Zum Schluss mit frischem Basilikum garnieren – fertig ist die schnelle Tortilla-Pizza. 🍅🌿
Gruß, Birgit
☀️ ⚓️ YOLO ⚓️ ☀️
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenHat geklappt mit dem Logo👍😊 super, im freu mir👏👏vielen Dank, auch fürs Rezept 😘
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