Tag 99 auf der YOLO – 14 Kilometer am Müritzarm
⚓ Tag 99 auf der YOLO – 14 Kilometer am Müritzarm
Heute stand endlich wieder Bewegung auf dem Programm.
Unser Weg führte entlang des Müritzarms, vorbei an kleinen Badebuchten, Campingplätzen und Ferienhäusern bis in den Wald.
Dort warteten zwar keine Pfifferlinge auf uns, dafür aber eine besondere Begegnung mit einer Ricke und ihrem Kitz. 🦌🌳
Key Facts
⚓ Tag 99: Röbel – Ankertag im Binnensee
⚓ Tage: 99 / 180
⚓ Törn bisher: 53 Ziele 🛥️
⚓ Kilometer gesamt: 769 km 🌊
⚓ Fahrzeit gesamt: 107 Std. 56 Min. ⏱️
⚓ Schleusen gesamt: 29 ⚓
⚓ Brücken gesamt: 2 🌉
⚓ Hafentage bisher: 26 🏡⚓ – 26,3 % der Reisetage
⚓ Besonderheiten: 14 Kilometer Wanderung 🥾, Begegnung mit Leistungssportlern, Ricke mit Kitz 🦌, Fischbrötchen und alkoholfreies Weizenbier.
Tag 99 auf der 👉 YOLO
Wir liegen weiterhin im Binnensee von Röbel, direkt gegenüber der Kirche.
Schon am Morgen ist klar:
Heute wird ein schöner Tag. ☀️
Nach dem Kaffee zieht es uns hinaus zum Wandern.
Da wir von unserem Ankerplatz aus schon viele Wege abgelaufen sind, wollen wir heute vom Stadthafen aus dem Uferweg folgen.
Zuerst entwässere ich die 👉 RubberYolo vom Regen des vergangenen Tages.
Dazu drehe ich sie einfach um.
Danach wird der 👉 eMotor angeschraubt.
Unsere Handys verschwinden im Rucksack. Dazu kommen Wasserflaschen und natürlich AntiBrumm.
Man weiß ja nie. 😄
So ausgerüstet fahren wir zum Hafen hinüber.
Dort herrscht bereits reges Treiben.
Das große Festzelt wird abgebaut und überall wuseln Arbeiter herum.
Dann geht es los.
Wir laufen am Seglerhafen und am Strandbad vorbei und folgen immer weiter dem Uferweg.
Hier liegen sehr schöne Campingplätze und Ferienhäuser.
Immer wieder kommen wir an kleinen, einsamen Badebuchten vorbei.
Wenn wir mit der YOLO draußen im Müritzarm entlangfahren, sehen wir dort häufig Boote liegen.
Schon witzig, diese Stellen jetzt einmal von der Landseite aus zu betrachten.
Der Pfad wird immer schmaler.
Plötzlich überholen uns drei junge, athletische Männer, die hier joggen.
Nach einiger Zeit kommen sie wieder zurück und erzählen uns, dass der Weg dort hinten nicht weiterführt.
Also drehen auch wir um.
Wir nehmen einen Weg, der etwas höher liegt und weiter am Westufer entlangführt.
In der Nähe des Campingplatzes Gotthun sehen wir die drei Läufer wieder.
Die drei sprinten den Anstieg immer wieder hinauf und laufen anschließend langsam zurück.
Ich frage sie mit einem Grinsen, ob sie für einen neuen Rekord über 400 Meter Hürden trainieren.
Einer von ihnen antwortet:
„Ich nicht, aber die beiden vielleicht.“ 😄
Wir kommen ins Gespräch.
Die beiden erzählen uns, dass sie gerade von den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften zurückgekommen sind und nun hier Urlaub machen.
Na dann:
Schönen Urlaub!
Wir laufen noch ein Stück weiter und betreten einen Wald.
Natürlich halten wir sofort nach Pfifferlingen Ausschau.
Nichts zu sehen.
Dann hören wir plötzlich den Warnruf einer Ricke.
Unmittelbar vor uns springt sie zusammen mit ihrem kleinen Kitz über den Weg.
Noch einige Male hören wir ihren warnenden Ruf aus dem Wald.
Ein wunderschöner Moment. 🦌
Wir drehen um und laufen den Weg zurück.
Inzwischen ist es mächtig warm geworden.
Nach dem Seebad Röbel kehren wir beim Müritzfischer ein.
Es gibt ein Fischbrötchen und dazu ein alkoholfreies Weizenbier.
Genau das Richtige nach dieser Wanderung. 🐟🍺
Auf dem gemeinsamen Fahrrad- und Fußweg erleben wir allerdings auch einige unangenehme Begegnungen.
Mehrere Radfahrer rauschen mit ihren E-Bikes dicht an uns vorbei.
Von weitem einmal klingeln, damit man sich darauf einstellen kann?
Fehlanzeige.
Da stehen einem manchmal wirklich die Haare zu Berge.
Nach insgesamt 14 Kilometern erreichen wir wieder den Stadthafen.
Dort staunen wir nicht schlecht.
Das große Festzelt, an dem am Morgen noch zahlreiche Arbeiter beschäftigt waren, ist inzwischen komplett abgebaut und verschwunden.
Kaum zu glauben, wie schnell so ein großes Zelt wieder Geschichte sein kann.
Zurück auf der 👉 YOLO heißt es erst einmal:
Pause.
Wir lassen den Abend langsam auf uns zukommen.
Und ehe man sich versieht, ist auch dieser Tag schon wieder vorbei.
👉 YOLO-Style eben
14 Kilometer gewandert, drei Leistungssportler kennengelernt, einer Ricke mit ihrem Kitz begegnet, vergeblich nach Pfifferlingen gesucht, ein Fischbrötchen verdrückt und festgestellt, dass ein ganzes Festzelt innerhalb weniger Stunden einfach verschwinden kann.
Andere nennen so etwas Urlaub.
Wir nennen es einen ganz normalen Tag auf der YOLO.
Ausblick
Morgen soll unser neuer Fernseher ankommen.
Ob der gleich seinen Platz an Bord findet oder erst einmal ausgiebig bestaunt wird?
Und was wir anschließend machen?
Mal sehen.
Und genau das ist manchmal das Schönste am Leben auf dem Wasser.
Poetische Fußnote
Wo Wasser glitzert, schweigt die Zeit,
ein Wald schenkt uns Gelassenheit.
Vierzehn Kilometer, Schritt für Schritt,
die schönsten Momente nimmt das Herz stets mit.
Und wenn der Abend leise lacht,
hat die YOLO wieder alles richtig gemacht. ⚓
😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*
Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!
Man lebt nur einmal – 👉 YOLO! 😎⚓
👉 Footprints unserer Saison 2026 – Footprints 2026
🧒👧 👉 YOLO-Geschichten für Lotta & Ida
* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.












Kommentare
Kommentar veröffentlichen