Tag 108 auf der 👉 YOLO Der Tag beginnt früh mit einer WARNUNG aus Bayern

 Tag 108 auf der 👉 YOLO

Ein heißer Morgen auf der Müritz, eine Warnung aus Bayern, ein echter Praxistest für unseren Co. Captain und am Ende ein Liegeplatz mitten in Waren.

Dazwischen lagen Sonne, Technik, Einkauf, ein drohendes Unwetter und die Aussicht auf einen Abschied, der uns beiden nicht leichtfällt.


⚓ Key Facts

⚓ Tag 109: Ankerplatz – Stadthafen Waren
⚓ Tage: 109 / 180
⚓ Törn bisher: 56 Ziele 🛥️
⚓ Kilometer gesamt: 793 km 🌊
⚓ Fahrzeit gesamt: 110 Std. 53 Min. ⏱️
⚓ Schleusen gesamt: 29 ⚓
⚓ Brücken gesamt: 2 🌉
⚓ Hafentage bisher: 30 🏡⚓ (27,5 % der Reisetage)
⚓ Besonderheiten: erster größerer Praxistest des 👉 YOLO Co. Captain, Liegeplatz am Abenteuersteg in Waren, Besuch von Robert nach dem Prinzip „Hand gegen Koje“.


Der Tag beginnt früh mit einem wunderschönen Sonnenaufgang.

Schon am Morgen ist zu spüren, dass es wieder richtig warm werden soll. Die Luft steht fast still und über dem Wasser liegt dieses besondere Licht, bei dem man am liebsten einfach nur sitzen bleibt und schaut.

Natürlich gibt es erst einmal Kaffee. Manche Dinge ändern sich auf der 👉 YOLO eben nie.

Während wir langsam in den Tag kommen, meldet sich Christian aus Bayern. Dort hat die NINA-Warnapp bereits vor heftigen Gewittern gewarnt.

Noch ist bei uns alles ruhig, aber solche Nachrichten hört man natürlich anders, wenn man selbst auf dem Wasser liegt. Also behalten wir Wetter, Wind und Himmel besonders aufmerksam im Auge.

Wir bereiten die 👉 YOLO für die Weiterfahrt vor.

Unser Ziel ist heute der Stadthafen Waren. Birgit möchte morgen früh nach München fahren und deshalb wollen wir rechtzeitig einen sicheren Liegeplatz erreichen.

Leinen klar, Fender bereit, Anker hoch – und los geht es.

Heute bekommt unser 👉 YOLO Co. Captain seinen ersten richtig großen Praxistest.

Die Sonne steht kräftig am Himmel und genau dafür habe ich einen Sonnenlichtmodus eingebaut. Die Anzeige soll auch dann noch gut lesbar bleiben, wenn das Display draußen gegen das helle Tageslicht ankämpfen muss.

Die Route wird sauber angezeigt und auch die Erkennung der Fahrtrichtung funktioniert. Der Co. Captain erkennt, ob wir zu Berg oder zu Tal unterwegs sind und stellt die Richtung entsprechend dar.

Das klingt erst einmal einfach.

Ist es aber nicht.

Auf dem Wasser reicht es eben nicht, nur zu wissen, wo man gerade ist. Man muss auch erkennen, auf welcher Wasserstraße man fährt, in welche Richtung es geht und welche Bauwerke oder Regeln in der Nähe wichtig werden.

Unsere Geschwindigkeit liegt zeitweise bei etwa 25 km/h. Auch das wird zuverlässig angezeigt.

Zusätzlich erscheinen Häfen und Bauwerke in der Umgebung. Besonders hilfreich ist die Trennung zwischen dem eigentlichen Fahrwasser und den Informationen, die nur in der Nähe liegen.

Genau das war eines meiner Probleme bei der Entwicklung: An Wasserstraßenkreuzen kann schnell eine ganze Liste von Schleusen, Brücken und Häfen auftauchen, die zwar geografisch nah sind, aber gar nicht zu unserer aktuellen Route gehören.

Der Co. Captain soll deshalb nicht einfach alles anzeigen, was irgendwo in der Nähe liegt.

Er soll das anzeigen, was für uns gerade wirklich wichtig ist.

📱 👉 Hier klicken – Der erste große Praxistest des YOLO Co. Captain

Der 👉 YOLO Co. Captain ist aus einem ganz einfachen Problem entstanden.

Wenn eine Schleuse kommt, fehlt garantiert der Funkkanal.

Wenn eine Brücke auftaucht, stellt sich die Frage nach der Höhe.

Wenn eine Geschwindigkeitsbegrenzung beginnt, liegt die passende Liste irgendwo – nur nicht dort, wo man sie gerade braucht.

Und wenn man durch Berlin fährt, fehlt unter Garantie genau der Zettel mit den Brückennamen.

Also habe ich angefangen, die wichtigsten Informationen zusammenzuführen.

Der Co. Captain nutzt GPS, erkennt Wasserstraßen und Fahrtrichtung, zeigt Geschwindigkeit, Häfen, Schleusen und Bauwerke an und verbindet diese Informationen mit offiziellen Daten, unter anderem von 👉 ELWIS.

Beim heutigen Test besonders wichtig:

• Lesbarkeit bei starker Sonne
• richtige Erkennung von zu Berg und zu Tal
• korrekte Geschwindigkeitsanzeige
• sinnvolle Auswahl der Bauwerke
• klare Trennung zwischen Fahrwasser und Umgebung
• brauchbare Darstellung auf dem iPhone

Natürlich ist noch nicht alles fertig.

Aber genau dafür fahren wir schließlich durch die Gegend: andere machen Probefahrten mit Booten – ich mache Probefahrten mit Programmcode.

YOLO-Style eben.

👆 Zum Schließen einfach oben erneut auf „👉 Hier klicken …“ tippen.

Die Fahrt nach Waren verläuft ruhig und wir können die Technik in aller Ruhe beobachten.

Je näher wir der Stadt kommen, desto lebendiger wird es auf dem Wasser.



Im Stadthafen angekommen, finden wir einen Platz am Abenteuersteg.

Der Name passt irgendwie.

Ein normaler Steg wäre schließlich auch viel zu langweilig.

Wir legen sauber an und machen die 👉 YOLO fest.

Kaum liegen wir, ergibt sich schon die nächste interessante Begegnung.

Matthias von der SIRIUS aus den Niederlanden interessiert sich für den Co. Captain und möchte die App ebenfalls testen.

Das freut mich natürlich.

Was einmal als kleine Spielerei für mich selbst angefangen hat, wird plötzlich auch für andere Wassersportler interessant.

Ich kenne mich fahrtechnisch und auch mit den Regeln auf den Wasserstraßen recht gut aus. Trotzdem nervt mich diese ganze Zettelwirtschaft schon lange.

Funkhandbuch hier, Brückenliste dort, Geschwindigkeitsangaben irgendwo anders – und der Plotter zeigt vieles nur unübersichtlich oder gar nicht an.

Wir leben schließlich im Hightech-Zeitalter.

Da sollte es möglich sein, die Informationen genau dann zu sehen, wenn man sie braucht.

Nach dem Festmachen geht es erst einmal zum Einkaufen.

Waren ist dafür natürlich praktisch. Vom Hafen aus ist vieles schnell erreichbar und wir können unsere Vorräte wieder auffüllen.

Später gehen wir zum Fischerhof und essen dort.

Nach dem ganzen Programmieren, Testen, Fahren und Festmachen schmeckt das Essen besonders gut.

Währenddessen verändert sich langsam der Himmel.

Die Luft wird schwerer und die angekündigte Wetterlage rückt näher.

Noch ist es ruhig im Hafen, aber man merkt, dass da etwas kommen könnte.

Wir kontrollieren deshalb noch einmal die Leinen und achten darauf, dass alles ordentlich liegt.

Im Hafen schläft man bei drohendem Unwetter doch etwas ruhiger als draußen vor Anker.

Auch wenn man dort natürlich weniger Abstand zu den Nachbarn hat.

Aber irgendetwas ist ja immer.

Für Birgit ist es ein besonderer Abend.

Morgen früh fährt sie nach München.

Nach so langer gemeinsamer Zeit an Bord fühlt sich selbst eine kurze Trennung plötzlich ungewohnt an.

Die 👉 YOLO wird für einige Tage anders sein.

Leiser vermutlich.

Ordentlicher vielleicht auch.

Aber ganz sicher nicht besser.

Am Abend kommt Robert an Bord.

Nach dem bekannten Prinzip „Hand gegen Koje“ wird aus einem freien Schlafplatz praktische Hilfe.

Eine einfache und gute Sache: Einer hilft mit, der andere bekommt eine Koje.

So endet dieser Tag mitten im Stadthafen Waren.

Hinter uns liegt eine ruhige Fahrt, vor uns möglicherweise ein kräftiges Gewitter und für morgen steht ein Abschied auf dem Plan.

Dazu ein Co. Captain, der heute gezeigt hat, dass aus einer kleinen Idee langsam etwas richtig Brauchbares wird.

👉 YOLO-Style eben.


Ausblick

Morgen fährt Birgit nach München.

Robert bleibt zunächst an Bord und wir werden sehen, was Wetter, Hafen und Co. Captain für uns bereithalten.

Und natürlich wird weiter getestet.

Denn ein Programm ist bekanntlich nie fertig.

Es macht nur irgendwann weniger neue Fehler als alte.


Manchmal beginnt ein Abenteuer nicht mit großem Wind und hohen Wellen,
sondern mit einem kleinen Punkt auf dem Display.
Und manchmal merkt man erst beim Abschied,
wie sehr zwei Menschen längst im gleichen Takt durch den Tag fahren.


Poetische Fußnote

Die Sonne glüht, der Himmel grollt,
der Co. Captain macht, was er sollt.
Birgit reist fort, Robert zieht ein,
so kann ein Hafentag eben sein.

Die YOLO liegt fest, der Abend wird sacht,
und irgendwo hat schon das nächste Abenteuer gelacht.


😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*

Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!

Man lebt nur einmal – 👉 YOLO! 😎⚓


👉 YOLO – unsere Homepage
👉 Unsere Filme
👉 Footprints 2026
👉 YOLO Co. Captain
👉 ELWIS

* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.

Kommentare

  1. Da hat NINA wohl wieder mal etwas mehr Wirbel gemacht, als dann in der Realität bei Euch ankam. EIN 6er Wind mit kurz 9 bft... Ich glaube, ich setze den Warnlevel in meinen NINA Einstellungen noch anders. Ist ja peinlich ...
    Und liebe Grüße auch an CO-Tester Matthias nach Friesland. Toll, diese Vernetzung über die Blogs. LG aus Bayern

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