Tag 106 auf der YOLO – Feuerrot am Morgen und durch die Müritz-Mangroven
⚓ Tag 106 auf der YOLO – Feuerrot am Morgen und durch die Müritz-Mangroven
Gegen 5:20 Uhr färbte sich unsere Kabine plötzlich feuerrot.
Die Sonne ging auf. 🌅
Jetzt arbeitet die Zeit langsam für uns. Der Sonnenaufgang kommt uns entgegen, denn er findet jeden Tag ein kleines bisschen später statt.
So erwischen wir ihn inzwischen sogar, ohne mitten in der Nacht aufzustehen.
Die SILENCIANER waren dafür bereits um 4:45 Uhr auf den Beinen, um schöne Fotos zu machen.
Das war uns dann doch etwas zu früh.
Man muss nicht jeden Sonnenaufgang persönlich begrüßen. Manche dürfen ruhig schon ein paar Minuten wach sein, bevor wir dazukommen. 😉
Es war noch kühl, also Heizung an und Kaffee gekocht.
Danach schrieb ich erst einmal den Blog.
Key Facts
⚓ Tag 106: Müritzarm Sietow – Ankertag und Wanderung
⚓ Tage: 106 / 180
⚓ Törn bisher: 55 Ziele 🛥️
⚓ Kilometer gesamt: 781 km 🌊
⚓ Fahrzeit gesamt: 109 Std. 22 Min. ⏱️
⚓ Schleusen gesamt: 29 ⚓
⚓ Brücken gesamt: 2 🌉
⚓ Hafentage bisher: 29 🏡⚓ (27,6 % der Reisetage)
⚓ Besonderheiten: Feuerroter Sonnenaufgang 🌅, 13,5 Kilometer Wanderung 🥾, Abenteuer in den Müritz-Mangroven 🌿, Einkauf im Schnökerschränkchen 🥒🥚, neue Farben und Tacho-Seite für den 👉 YOLO Co. Captain.
Mit der RubberYolo zum Ufer
Nach dem Frühstück machten wir uns fertig.
Wir stiegen in die RubberYolo und fuhren hinüber zum Ufer.

Von dort liefen wir am Sietower Müritzarm entlang.
Der Weg wird auch als Fahrradweg genutzt und führte zunächst angenehm am Wasser entlang.
Am ersten Campingplatz standen dicht am Ufer wunderschöne Tiny Houses.
Danach ging es weiter durch Wiesen und Felder.
Ein weiterer Campingplatz erschien, ebenfalls in exponierter Lage direkt am Wasser.
Frische Brötchen, Coffee to go und allerlei andere schöne Dinge wurden auf einem Schild angekündigt.
Schade nur: Der Kiosk hatte geschlossen.
Wir nutzen unterwegs eigentlich jede Gelegenheit, etwas Frisches zu kaufen.
Aber heute blieb es bei Vorfreude und dem Blick auf das Schild.
Topo GPS und die Müritz-Mangroven
Topo GPS zeigte uns einen Weg, der eng am Ufer entlangführen sollte.
Unser Plan war, bis Röbel zu laufen.
Zunächst sah alles gut aus.
Nach einiger Zeit wurde der Uferpfad allerdings immer schmaler.
Dann immer grüner.
Und schließlich war er praktisch zugewachsen.
Was nun?
Umkehren?
Oder uns durch die Müritz-Mangroven kämpfen?
Natürlich gingen wir durch.
Topo GPS behauptete weiterhin sehr selbstbewusst, dort sei ein Pfad.
Vermutlich hatte ihn nur seit Jahren niemand mehr darüber informiert, dass die Natur inzwischen übernommen hatte.
Manchmal muss man sich den Weg eben selbst freischneiden.
Zum Glück reichten heute Wanderschuhe und etwas Abenteuerlust. Die Machete konnte an Bord bleiben.
Zum Glück reichten heute Wanderschuhe und etwas Abenteuerlust. Die Machete konnte an Bord bleiben.
Das Müritzer Hinterhof-Schnökerschränkchen
Wir liefen durch das kleine Dorf.
Und dann entdeckten wir etwas ganz Besonderes:
ein Müritzer Hinterhof-Schnökerschränkchen.
Liebevoll waren dort hofeigene Produkte und handgemachte Sachen ausgestellt.
Wir stöberten natürlich gründlich.
Am Ende kauften wir Gurken, Eier und Marmelade.
Bezahlt wurde ganz klassisch über eine Honesty Box.
Oder ganz modern per Barcode und PayPal.
Eine schöne Mischung aus Vertrauen, Dorfleben und Digitalisierung.
Es lohnt sich wirklich, dort stehen zu bleiben und in Ruhe zu schauen.
In dem kleinen Schrank gab es erstaunlich viel zu entdecken.
Keine Küche im Grünen Baum
Nach Marienfelde führte der Weg weiter durch den Wald bis nach Gotthun.
Dort trafen wir auf das Landhotel Grüner Baum.
Inzwischen war es Mittag.
Nach dem Mangrovenweg hätten wir uns durchaus eine Kleinigkeit zu essen verdient.
Aber leider gab es mittags wegen Personalmangels keine Küche.
Also weiter.
Jetzt waren es nur noch ungefähr zwei Kilometer bis zur RubberYolo.
Die schafften wir auch noch.
Danach düsten wir zurück zur YOLO.
Die Suppe gewinnt am zweiten Tag
Zurück an Bord gab es den Rest unserer Zucchini-Kartoffelsuppe.
Und wie das bei guten Suppen oft ist:
Heute schmeckte sie sogar noch besser als gestern. 🥣
Vielleicht lag es an der Ruhezeit.
Vielleicht an den Geheimzutaten.
Oder einfach daran, dass 13,5 Kilometer Wanderung jedes Essen veredeln.
Ediths Socken ziehen in den Co. Captain ein
Nach der Pause setzte ich mich wieder an den 👉 YOLO Co. Captain.
Die Schrift und die Farben der angezeigten Daten gefielen mir noch nicht richtig.
Die Lösung kam aus einer völlig unerwarteten Richtung.
Meine neuen Socken von Edith lieferten die Inspiration. 🧦
Ich übernahm die Farbstimmung und passte die Darstellung entsprechend an.
Damit ist Edith jetzt gewissermaßen im Co. Captain verewigt.
Nicht als Menüpunkt.
Aber farblich eindeutig an Bord.
Außerdem habe ich noch eine weitere erste Seite geschaffen.
Sie kann bei Bedarf in den Einstellungen eingeschaltet werden.
Und was zeigt sie?
Einen Tacho.
Ja, genau.
Einen richtigen Tachometer als alternative Startseite und bei übertreten der Geschwindigkeit wird direkt das Bußgeld angezeigt. Cool oder?
📱 👉 Hier klicken – Neue Farben und Tacho im YOLO Co. Captain
Die angezeigten Werte im Co. Captain wurden farblich neu gestaltet.
Die Inspiration kam von Ediths gestrickten Socken. Dadurch wirkt die Darstellung jetzt wärmer, klarer und persönlicher.
Diese Seite kann in den Einstellungen ein- oder ausgeschaltet werden.
So kann jeder selbst entscheiden, ob er die klassische Informationsseite oder lieber den Tacho als Startansicht nutzen möchte.
👆 Zum Schließen oben erneut auf die Überschrift tippen.
Ein Tag zwischen Feuerrot und Abendgold
Am Abend verabschiedete sich der Tag mit einem schönen Sonnenuntergangsschauspiel.
Morgens hatte die Sonne unsere Kabine feuerrot gefärbt.
Abends legte sie noch einmal warmes Licht über Wasser und Wolken.
Dazwischen lagen 13,5 Kilometer, zwei geschlossene Einkehrmöglichkeiten, ein Schnökerschränkchen und eine kleine Expedition durch die Wildnis.
Mehr kann ein Tag eigentlich kaum unterbringen.
👉 YOLO-Style eben
Frühstück mit Sonnenaufgang.
Wanderung mit Mangroven-Abenteuer.
Einkaufen im Hinterhof per Honesty Box und PayPal.
Mittagessen aus dem Suppentopf.Und anschließend bekommt eine Navigations-App die Farben von Ediths Socken.
Das kann man sich nicht ausdenken.
Man kann es nur erleben. 😎⚓
Ausblick
Morgen werden wir uns von der Mangroven-Wanderung erholen.
Das Wetter soll schön werden.
Sonne ist angekündigt.
Und nach 13,5 Kilometern darf auch einmal ein Tag kommen, an dem nur die Aussicht arbeitet.
Poetische Fußnote
Feuerrot begann der Morgen,
golden endete der Tag.
Dazwischen lagen wilde Wege,
die kein Navi wirklich mag.
Ein Schrank voll kleiner Schätze,
ein Suppentopf an Bord –
und Ediths bunte Socken leben nun im Co. Captain fort. ⚓
😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*
Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!
Man lebt nur einmal – 👉 YOLO! 😎⚓
* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.



































Guten Morgen wünschen die derzeit trockengefallen Silencianer. Im Garten sitzen und euren Bootsblog lesen hat auch was😘
AntwortenLöschenUnd was ein Tag bei euch:
Sonnenaufgang zur bequemen Zeit, tolle Wanderung, YOLO co Capitain in Sockenfarbe und dann wird auch noch Birgit zur Dschungelqueen🥰 Ganz großes Kino😘
Ja, es soll euch daheim nicht langweilig werden☀️⚓️Gruß von der YOLO⚓️☀️
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