Tag 100 auf der YOLO – Hundert Tage voller Abenteu
⚓ Tag 100 auf der YOLO – Hundert Tage voller Abenteuer 🎉
100 Tage auf der YOLO! Na, das ist ja was! 🥳
Als wir zu Beginn unserer Saison die Leinen loswarfen, lag diese dreistellige Zahl noch weit vor uns. Nun sind tatsächlich schon 100 Tage vergangen – voller neuer Ziele, stiller Ankerbuchten, Häfen, Schleusen, Wanderungen, Begegnungen und kleiner Geschichten, die man vorher niemals planen könnte.
Ausgerechnet an unserem kleinen Jubiläum zeigt sich das Wetter eher von seiner grauen Seite. Aber auch das gehört zum Bordleben. Und am Ende wird aus einem Regentag doch wieder ein echter YOLO-Tag – mit einer traurigen RubberYolo, einer wachsenden Einkaufsliste, einem neuen Fernseher, einem digitalen Co-Kapitän und natürlich reichlich Bordküche. ⚓📺😋
⚓ Key Facts
Key Facts
⚓ Tag 100: Röbel – Stadthafen
⚓ Tage: 100/ 180
⚓ Törn bisher: 54 Ziele 🛥️
⚓ Kilometer gesamt: 769 km 🌊
⚓ Fahrzeit gesamt: 107 Std. 56 Min. ⏱️
⚓ Schleusen gesamt: 29 ⚓
⚓ Brücken gesamt: 2 🌉
⚓ Hafentage bisher: 26 🏡⚓ – 26,3 % der Reisetage⚓ Besonderheiten: 100 Tage auf der YOLO 🎉, neuer Name für den „YOLO Co. Captain“ 📱, Dattel-Curry-Dip aus der Bordküche 😋, neuer Fernseher an Bord 📺 und Vorbereitungen für das Treffen mit der SILENCIO in Sietow.
100 Tage auf der YOLO
Na, das ist ja was! 🎉
Schon am frühen Morgen sieht man dem Tag an, dass das Wetter heute wohl nicht ganz so toll werden wird.
Beim Kaffeekochen fällt mein Blick auf unsere 👉 RubberYolo. Sie steht nach dem vielen Regen randvoll mit Wasser.
Wenn ich so von vorn auf sie schaue, sieht sie irgendwie traurig aus, denke ich mir. Fast so, als würde sie sagen:
„Heute möchte ich lieber nicht raus.“ 😄
Trotzdem ist das Ankern auf dem See für uns eine unbeschreiblich schöne Sache.
Alles ist ruhig um einen herum. Keine Autos, kein Lärm und keine Hektik. Nur das Wasser, ein paar Vögel und diese erhabene Aussicht über den See.
Genau für solche Momente sind wir unterwegs. ❤️⚓
Der Kaffee ist fertig und Birgit kommt nach oben.
Zusammen überlegen wir, was heute alles erledigt werden muss.
Birgit füttert unsere gemeinsame Einkaufsliste in der App Bring!. Wir benötigen inzwischen so einiges von Edeka, Aldi und Edeka.
Obst, Gemüse und viele weitere Kleinigkeiten landen auf der Liste.
Der Müllsack muss ebenfalls entsorgt werden. Der steht schon eine Weile in der Dusche und erinnert uns zuverlässig daran, dass auch auf einem Boot nicht alles romantisch ist. 😄
Außerdem soll heute unser neuer Fernseher geliefert werden.
Am Freitag wollen wir uns mit der 👉 SILENCIO in der Ankerbucht von Sietow treffen und gemeinsam grillen.
Birgit überlegt bereits, was sie jetzt schon vorbereiten kann.
Das wird ganz sicher nicht einfach nur ein Grillabend.
Das wird ein echtes Sietower Anker-Barbecue. 🍖⚓
Der YOLO Co. Captain bekommt seinen Namen
Während Birgit plant und vorbereitet, verbessere ich weiter meine App.
Sie hat inzwischen einen neuen Namen bekommen und heißt ab sofort:
„YOLO Co. Captain“ 📱⚓
Die App hat sich in den vergangenen Tagen richtig gut entwickelt.
Geholfen hat mir dabei natürlich auch die jahrelange Erfahrung aus unserer früheren Firma RA-MICRO, bei der Birgit und ich viele Jahre angestellt waren.
Das genaue Arbeiten, die klare Struktur und das Designen einer Anwendung habe ich mir damals ganz offensichtlich von unserem Chef Dr. B. abgeschaut.
Wenn ich heute darüber nachdenke, muss ich innerlich schon ein wenig grinsen.
Dreißig Jahre Berufserfahrung kann man eben nicht einfach abschütteln.
Und ehrlich gesagt möchte man das auch gar nicht.
Der YOLO Co. Captain soll mir während der Fahrt genau die Informationen liefern, die in meinem Umkreis liegen und für meine Fahrtrichtung wichtig sind.
Keine endlosen Listen.
Keine unnötigen Informationen.
Sondern genau das, was ein Skipper im richtigen Moment wissen möchte:
Wie schnell darf ich hier fahren?
Welches Bauwerk kommt als Nächstes?
Ist es eine Schleuse oder eine Brücke?
Und passe ich mit der YOLO dort überhaupt hindurch?
Die App berücksichtigt dafür die amtlich angegebene niedrigste Durchfahrtshöhe und vergleicht sie mit dem aktuellen amtlichen Pegelstand.
Anschließend werden die Daten mit den eingegebenen Bootswerten verglichen:
⚓ Gesamthöhe des Bootes
⚓ Höhe mit gelegtem Mast oder Geräteträger
⚓ Breite
⚓ Tiefgang
Am Ende soll der Co-Kapitän ganz einfach anzeigen:
✅ Passt
oder eben:
❌ Passt nicht
Und noch vieles mehr ist inzwischen eingebaut oder in Planung.
So langsam wird aus einer Idee tatsächlich ein kleiner digitaler Begleiter für unsere Reisen.
Qualitätskontrolle in der Bordküche
Während ich programmiere, zaubert Birgit in der Bordküche einen Dattel-Curry-Dipp.
Ich darf zwischendurch immer wieder probieren.
Natürlich nur aus Gründen der Qualitätssicherung. 😇
Nach mehreren sehr gewissenhaften Proben steht mein Urteil fest:
Der Dipp ist richtig lecker geworden! 😋
Für das Treffen mit der SILENCIO sind außerdem noch ein Pulpo-Salat und ein Couscous-Salat geplant.
Das wird ein Fest in der Sietower Ankerbucht, das kann ich euch jetzt schon sagen.
Draußen zieht währenddessen immer wieder ein Regenschauer über den See.
So ein richtig feiner Landregen, der alles nass macht, ohne dabei besonders dramatisch auszusehen.
Zwischen zwei Regenpausen fendere ich die 👉 YOLO schon einmal aus.
Wir haben uns nämlich überlegt, später im Stadthafen anzulegen, um die Einkäufe bequem an Bord zu holen.
Und der Fernseher soll ja ebenfalls noch geliefert werden.
Alle an Deck!
Gegen 14:00 Uhr meldet die DHL-App:
„Alles liegt in der Packstation 153.“
Okay.
Alle an Deck! ⚓
Anker bergen und Kurs auf den Stadthafen.
Wir fahren eine freie Box an, drehen das Heck gekonnt hinein und lassen die YOLO langsam rückwärts in ihren Liegeplatz gleiten.
Das Manöver sitzt.
Die Leinen werden übergeben und die YOLO sicher festgemacht.
Von den Charterboot-Skippern am Steg kommt natürlich sofort der verdiente Szenenapplaus. 👏😄
Na ja, vielleicht habe ich ihn mir auch nur eingebildet.
Aber gekonnt ist schließlich gekonnt.
Nach einer grazilen Verbeugung sprinten wir los zum Einkauf.
Wir teilen uns auf.
Ich übernehme die Packstation.
Birgit kümmert sich um Aldi und Lidl.
Wat nu, DHL?
An der Packstation stehen bereits zwei DHL-Busse.
Zwei DHL-Fahrer stehen mit ihren Geräten vor dem Automaten und versuchen, Pakete einzulegen.
Es funktioniert nicht.
Bei mir ebenfalls nicht.
Wat nu? 📦😄
Nach einigem Hin und Her und mit Unterstützung des DHL-Packstation-Admins lassen sich die Türchen schließlich doch noch öffnen.
Ich schnappe mir mein Paket und gehe zurück zur YOLO.
Mission Fernseher erfolgreich abgeschlossen.
Der neue Fernseher und die verschwundenen Batterien
Zurück an Bord geht es sofort los.
Der alte Fernseher wird abgebaut.
Am neuen Gerät bringe ich die Halterung des alten Fernsehers an.
Dann wird alles wieder an seinem Platz aufgehängt.
Fernbedienung in die Hand.
Roter Knopf.
Nichts.
Noch einmal gedrückt.
Wieder nichts.
Alle Kabel überprüft.
Alles richtig angeschlossen.
Der Fernseher bleibt trotzdem dunkel.
Dann der entscheidende Gedanke:
Die Batterien sind nicht in der Fernbedienung! 🔋😂
Aber wo sind sie?
Also wird der bereits ordentlich zusammengepackte Karton wieder komplett geöffnet.
Styropor heraus.
Verpackung durchsucht.
Und tatsächlich:
Zwischen dem Styropor liegen die beiden Batterien.
Alles wieder zusammenpacken.
Batterien in die Fernbedienung.
Roter Knopf.
Und ja:
Er geht an! 📺🎉
Zumindest beginnt er sofort mit einem Update.
Dieses Update dauert fast 45 Minuten.
Genug Zeit also, um sich um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu kümmern.
Birgit kocht uns währenddessen eine herrlich duftende Tom Kha Gai.
Nach dem Essen, dem Abwasch und dem Ende des Updates funktioniert schließlich auch der neue Fernseher.
So kommt langsam der Abend auf uns zu.
Irgendwo am Steg knarrt es bei jeder kleinen Bewegung.
Ich höre eine Weile zu und denke mir:
Da sind mir die Wellen beim Ankern doch deutlich lieber. 🌊⚓
👉 YOLO-Style eben
Ein Regentag zum Jubiläum, eine traurige RubberYolo voller Wasser, ein Dattel-Curry-Dipp mit mehrfacher Qualitätskontrolle, eine streikende Packstation und ein Fernseher, der ohne Batterien einfach nicht fernsehen wollte.
Dazu ein nahezu perfektes Hafenmanöver mit eingebildetem Szenenapplaus.
So sehen also 100 Tage auf der YOLO aus. 😄⚓
Nicht jeder Tag braucht Sonne, lange Fahrstrecken oder spektakuläre Abenteuer.
Manchmal reichen ein guter Kaffee, eine neue Idee, etwas leckeres Essen und die Gewissheit, dass man genau dort ist, wo man sein möchte.
YOLO-Style eben. 😎
🔭 Ausblick
Morgen wollen wir noch die restlichen Sachen besorgen, die wir für unser gemeinsames Anker-Barbecue mit der 👉 SILENCIO benötigen.
Danach werden wir ganz sicher wieder ablegen.
Ich denke, wir fahren zurück zum Ankern in den Binnensee von Röbel.
Dort ist es ruhig, die Aussicht ist wunderbar und vor allem knarrt dort kein Steg. 😉
Am Freitag geht es dann weiter in Richtung Sietow.
Dattel-Curry-Dipp, Pulpo-Salat und Couscous-Salat stehen schon auf dem Plan.
Das kann nur ein schöner Abend werden. 🍖🥗⚓
🌙 Poetische Fußnote
Hundert Tage sind vergangen,
mit vielen Leinen, die wir fangen.
Mal Sonne, Wind und Regenschauer,
mal Schleusentor und Hafenmauer.
Heut streikte DHL ganz fein,
der Fernseher wollt dunkel sein.
Doch Batterien und Suppe heiß,
brachten alles wieder auf den Kreis.
Der Co. Captain wächst an Bord,
zeigt Höhe, Pegel, Zeit und Ort.
Und wenn der alte Steg laut kracht,
wird bald erneut vor Anker Nacht.
Hundert Tage, welch ein Glück,
wir schauen gern darauf zurück.
Doch eines wissen wir genau:
Vor uns liegt noch ganz viel Blau. 🌊⚓
😉 Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.*
Bleibt weiterhin neugierig und begleitet uns auf unserer Reise mit der YOLO!
Man lebt nur einmal – 👉 YOLO! 😎⚓
👉 Footprints unserer Saison 2026 – Footprints 2026
🧒👧 👉 YOLO-Geschichten für Lotta & Ida
* Die Idee einer poetischen Fußnote am Ende unserer Tagesberichte wurde durch den Blog der 👉 SILENCIO inspiriert. Dafür sagen wir herzlich Danke.


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