Tag 45 auf der YOLO. Nebelkino, Blogzauber und volle Taschen für die YOLO
🌅
Key Facts
• Tage: 45 / 180 ⚓️
• Strecke: Röbel / Röbeler See ⚓️
• Törn bisher: 30 Ziele 🚤
• Kilometer gesamt: 481 km 🌊
• Fahrzeit gesamt: 68 Std. ⏱️
• Schleusen gesamt: 21 ⚓️
• Gelaufene Kilometer heute: 10 km 🚶♂️🌿
• Gelaufene Kilometer im Mai: 74 km 😎
• Besonderheiten: Nebelkino mit der SILENCIO, Blogger-Durchbruch mit HTML-Vorlage, Großeinkauf in Röbel, Schweizer Chartercrew & Hafenleben 😎
Heute Morgen gegen halb sechs riss mich ein tiefes Bootshorn aus dem Schlaf.
Normalerweise verhandelt man um diese Uhrzeit noch mit der Bettdecke über die Tagesplanung. Aber dieser Ton war anders. Satt, großvolumig und tief. Also raus aus der Koje und hoch an Deck.
Und dann stand ich da.
Über dem Röbeler See lag noch Nebel. Die Sonne schob bereits ihr erstes Licht über das Wasser. Genau in diesem Moment fuhr die SILENCIO durch die Einfahrt vom Stadtsee hinaus Richtung Müritz.
Was für ein Anblick.
Der Nebel teilte sich vor ihr, hinter ihr blieb eine kleine Wirbelschleppe im goldenen Licht zurück. Das sah aus, als hätte jemand extra für uns eine Filmszene auf den See gelegt.
Ganz ehrlich: Dafür steht man sogar um halb sechs freiwillig auf. Naja, fast freiwillig.
Kurz darauf kam auch Birgit hoch. Zusammen tranken wir Kaffee und genossen diesen Morgenmoment. Mehr braucht es manchmal nicht.
Danach ging es an den Blog.
Nach einigem Probieren, Klicken, Grübeln und innerlichem Hafenkino hatte ich endlich den Durchbruch: Ich kann im Blogger-Editor eine komplette HTML-Vorlage einfügen.
Das ist für einen Bord-Blogger ungefähr so, als würde plötzlich die Schleuse auf Grün springen.
Schriftart, Ränder, Hintergrundfarbe und bekannte Links sind dann schon drin. Sogar SILENCIO kann künftig automatisch richtig verlinkt werden. Herrlich. Kleine Siege des Bordalltags.
Nach diesem Erfolg machten wir die YOLO klar.
Die Leinen lagen bereit, die RUBBERYOLO kam längsseits, und dann hieß es:
Anker auf!
Wir fuhren rüber zur Stadtmarina Röbel. Dort legten wir an und marschierten los. Bewaffnet mit Rucksack und Taschen ging es Richtung EDEKA.
Natürlich blieb es nicht bei einer Runde.
Der Weg musste zweimal gelaufen werden. Der Kühlschrank hatte offenbar größere Pläne als wir.
Am Ende lagen Lammfleisch, Hühnchen und ein schönes Rumpsteak in den Taschen. Zurück an Bord wurde alles portionsweise eingefroren. Unsere Dometic-Truhe kann das. Sie braucht nur ein bisschen Strom. Also quasi Bordkomfort gegen Ampere. Fairer Deal.
Danach bekam Obst und Gemüse mit unserem Tersano noch eine ordentliche Reinigungsrunde. Wenn schon Vorräte bunkern, dann bitte auch mit Stil.
Am Steg kamen wir dann mit freundlichen Jungs aus der Schweiz ins Gespräch. Sie waren mit einem Charterschiff von Yachtcharter Schulz unterwegs und total begeistert von diesem Revier.
Sie hatten schon einige schöne Ecken besucht, unter anderem die Mirower Schlossinsel und Boot und Mehr.
Man merkt sofort, wenn jemand vom Wasserfieber erwischt wurde. Dieses Revier macht eben etwas mit einem. Erst schaut man nur. Dann staunt man. Und irgendwann plant man innerlich schon die nächste Runde.
Danach legten wir wieder ab und verholten in den Seglerhafen.
Zuerst ging es zur FeKa-Anlage. Bordpflichten. Muss auch sein. Danach machten wir am Steg von Hannelore und Helmut fest.
Mit den Wäschesäcken unter dem Arm ging es zum Hafenbüro zum Bezahlen. Auf dem Rückweg zur YOLO sahen wir Helmut.
Der lag noch im Boot und hielt Mittagsschlaf.
Während wir also Einkauf, Entsorgung, Wäsche und Hafenbüro abarbeiteten, hatte Helmut das Tagesprogramm bereits auf das Wesentliche reduziert.
Sehr professionell.
Keine Eile. Kein Stress. Einfach Hafenleben.
👉 YOLO-Style eben:
„Man lebt nur einmal – aber wer klug ist, legt nach dem Einkauf erstmal eine ordentliche Hafenschläfchen-Strategie an.“
:BILD
Ausblick
Mal sehen, was der nächste Tag bringt. Auf dem Wasser wartet hinter jeder Ecke eine neue kleine Geschichte. Und manchmal beginnt sie schon mit einem Bootshorn im Nebel.
Poetische Fußnote
Der Nebel lag frech auf dem Wasser bereit,
die Sonne kam lässig im goldenen Kleid.
Ein Horn, ein Blick, der Morgen war wach,
und die YOLO grinste: Genau unser Fach.
Die poetische Fußnote entstand mit einer Prise Inspiration von der SILENCIO (merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser).
Bleibt weiterhin neugierig und gespannt! Schließlich sind wir ja auf dem Wasser und da gilt: Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓️
👉 Mehr Geschichten von Bord gibt’s wie immer auf www.YOLO-Yacht.com
Hier die Bilder unserer Saison 2026!
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